Unsere Kandidat*innen für den Stadtrat Schwandorf
| Platz | Name | Geburtsjahr | Wohnort | Beruf | Kontakt |
| 1 | Tobias Mainka | 1996 | Schwandorf | Triebfahrzeugführer | mainka@die-linke-mittlere-oberpfalz.de |
| 2 | Christa Braun | 1958 | Schwandorf | Krankenschwester i. R. | |
| 3 | Sabrina Mainka | 1997 | Schwandorf | Medizinische Fachangestellte | |
| 4 | Lucas Mauerer | 2008 | Schwandorf | Schüler | |
| 5 | Lara Schug | 2001 | Schwandorf | Kauffrau für Büromanagement | |
| 6 | Mohammad Yosefi | 1999 | Schwandorf | Verkäufer | |
| 7 | Marion Baringer | 1960 | Schwandorf | Rentnerin | |
| 8 | Alois Hauser | 1959 | Schwandorf | Bauleiter i. R. | |
| 9 | Carina Hutter | 1984 | Schwandorf | Kauffrau für Büromanagement | |
| 10 | Daniela Eichenseer | 1983 | Schwandorf | Softwareentwicklerin | |
| 11 | Celine Draughon | 2001 | Schwandorf | Hausfrau |
Unser Programm für Schwandorf
Wohnen darf keine Ware sein. Bezahlbarer, sicherer und menschenwürdiger Wohnraum ist die Grundlage sozialer Teilhabe.
Wir fordern:
- Gründung einer kommunalen Wohnungsgesellschaft mit Bodenvorkaufsrechten
- Mehr Sozialwohnungen und barrierefreien Wohnraum
- Keine Privatisierung kommunalen Grunds und Bodens; Vergabe an gemeinnützige Träger, Genossenschaften oder über Erbpacht
- Stärkung des genossenschaftlichen Wohnungsbaus
- Einrichtung eines kommunalen Mietkautionsfonds
- Unterstützung bei Wohnungslosigkeit und drohender Wohnungslosigkeit
- Keine Zwangsräumungen sowie keine Strom-, Energie- oder Wassersperren in städtischen Wohnungen
- Nutzung von Erhaltungssatzungen und konsequente Anwendung kommunaler Vorkaufsrechte
- Kommunales Bauprogramm für Auszubildende, Studierende, queere Menschen, FLINTA*-Personen und kinderreiche Familien
- Konsequentes Vorgehen gegen Zweckentfremdung von Wohnraum (Leerstand, Ferienwohnungen)
- Schaffung einer Stelle zur Bekämpfung von Mietwucher
- Öffentlicher Mietspiegel
- Menschenwürdige Wohnmöglichkeiten für obdachlose Menschen
Die Energiewende entscheidet sich vor Ort – und sie entscheidet sich bei der Wärme. Während andere vage Ziele formulieren, fordern wir konkrete Schritte. Für uns ist klar: Fernwärme ist der soziale Schlüssel zur Wärmewende in Schwandorf.
Für Fernwärme muss gelten: kommunal, bezahlbar, verbindlich
Wir wollen den konsequenten Ausbau der Fernwärme als zentrale Säule der städtischen Energieversorgung. Sie schützt Mieter:innen vor explodierenden Heizkosten, macht unabhängiger von fossilen Energien und gehört in öffentliche Hand.
Unsere klaren Forderungen:
- Konsequenter Ausbau der Fernwärme in kommunaler Verantwortung – keine Privatisierung der Wärmenetze
- Verbindliche Ausbauziele und transparente Planung für Stadt und Ortsteile
- Vorrang für Fernwärmeanschlüsse bei Neubauten und größeren Sanierungen
- Nutzung von Abwärme, erneuerbaren Energien und Wärmespeichern
- Sozial gestaffelte Wärmepreise, damit Klimaschutz nicht zur Frage des Geldbeutels wird
- Aktive Information und Beratung für Haushalte zum Fernwärmeanschluss
Weitere energiepolitische Forderungen:
- Förderung städtischer und Bürger-Energiegenossenschaften zur Erzeugung erneuerbarer Energien
- Ausbau von Nahwärmenetzen und Energiespeichern
- Energie als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge: Grundversorgung darf kein Profitsystem sein
Klimaschutz ist eine soziale Frage. Unsere Maßnahmen verbinden ökologische Verantwortung mit sozialer Gerechtigkeit.
Stadtklima & Natur
- Entsiegelung und Begrünung der Innenstadt
- Fassaden- und Dachbegrünung, Ausbau von dauerhaftem Stadtgrün
- Verbot und Rückbau von Schottergärten
- Renaturierung von Moorflächen
- Schutz der Wälder: Aufforstung mit heimischen Arten, keine Kahlschläge, Förderung von Biodiversität
- Flächensparsame Stadtentwicklung: keine neuen Gewerbegebiete auf der grünen Wiese
Ernährung
- Mehr vegetarische und vegane Angebote in Kitas, Schulen, Pflegeheimen und bei städtischen Veranstaltungen
Tierschutz
- Ausweitung von Blühflächen zum Schutz von Insekten
- Taubenschutzprogramm für gesunde Populationen und weniger Verschmutzung
- Zweckgebundene Verwendung der Hundesteuer, z.B. fürs Tierheim
Als öffentliche Institution trägt die Stadt eine besondere Verantwortung für gute Arbeitsbedingungen und faire Bezahlung. Wir fordern:
- Öffentliche Aufträge und Wirtschaftsförderung nur an tarifgebundene Unternehmen mit Mitbestimmung
- Ausbau kommunaler Stellen im sozialen und kulturellen Bereich
- Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit
- Flexible Arbeitszeitmodelle im Sinne der Beschäftigten
- Sozial gerechte Tarifpolitik
- Menstruationsfreistellung ohne Stigmatisierung
- Karriereförderung für FLINTA*-Personen
- Starke Beteiligung von Personalvertretungen und Gewerkschaften
- Ausreichende Personalausstattung der Verwaltung
- Sicherstellung des Zugangs zu kommunalen Leistungen unabhängig von Einkommen oder Herkunft
- Begegnungsstätten und konsumfreie Räume für alle Generationen
- Aufbau von Nachbarschaftszentren mit Beratung vor Ort
- Digitale Organisation von Nachbarschaftshilfe
- Kommunaler Kulturpass für Jugendliche bis 25 Jahre und Sozialhilfeempfänger:innen
- Erhalt der Grundschulen in den Ortsteilen
- Neubau des Mittelschulzentrums bei der Oberpfalzhalle
- Umnutzung des Dachelhofener Schulgebäudes für Vereine und Öffentlichkeit
- Kostenlose Kinderbetreuung und gesunde Mahlzeiten
- Ausbau inklusiver Jugendzentren und Freizeitangebote
- Kommunales Förderprogramm für Sport und Musik
- Mehr Betreuung nach Schulende, auch für Schichtarbeitende
- Kostenfreie Ferienangebote und Ferienbetreuung
- Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe für sozial benachteiligte Kinder
- Digitale Lernräume für alle Schüler:innen
- Mehr öffentliche Sportplätze und ein Indoor-Spielplatz
- Präventions- und Bildungsangebote gegen Radikalisierung im Internet
- Ausbau wohnortnaher Tages- und Kurzzeitpflege
- Präventionsangebote in Schulen und Kitas
- Kostenlose Hygieneartikel in öffentlichen Gebäuden
- Niedrigschwellige Gesundheitsangebote für obdachlose Menschen
- Verbesserte Notfallversorgung für Kinder
- Förderung queerer Projekte und Initiativen
- Unterstützung von Trägern für Gleichstellung
- Awareness- und Safer-Space-Konzepte bei öffentlichen Veranstaltungen
- Kommunikationskodex und faire Redeanteile im Stadtrat
- Kinderbetreuung für kommunalpolitisch Engagierte
- Menschenwürdige, gut angebundene Unterbringung
- Spezialisierte Angebote für traumatisierte Geflüchtete
- Dezentrale Unterbringung statt Massenunterkünfte
- Ausbau von Sprachkursen
- Integrationsprogramme und Begegnungsangebote
- Ausschöpfung aller Ermessensspielräume zugunsten der Betroffenen
- Unterstützung von Bündnissen gegen Rassismus
- Zentrumsnahe inklusive Spielplätze
- Förderung inklusiver Sportangebote
- Einstiegshilfen im Freibad
- Barrierefreie Busse, Gebäude und Toiletten
- Mehr Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum
- Ruheräume und reizärmere Zeiten in öffentlichen Einrichtungen
- Gebärdensprachkurse
- Blindenschrift im öffentlichen Raum
- Abbau von Barrieren wie Kopfsteinpflaster
- Fortbildung von Lehrkräften im inklusiven Umgang
Öffentlicher Verkehr
- Kostenbefreiung für Schulkinder aus einkommensarmen Familien
- City-Ticket für Schwandorf
- Höhere Taktung an Wochenenden
- Ausbau des Nachtbusverkehrs
- Barrierefreier Ausbau des Bahnhofs Schwandorf
- Reaktivierung des Bahnhofs Klardorf
Fahrrad & Fußverkehr
- Ausbau sicherer Radwege
- Überdachte Fahrradabstellanlagen
- Ausbau von Lastenrad- und Carsharing-Angeboten
- Abbau von Gefahrenstellen für Radfahrer:innen und Fußgänger:innen
Auto
- Ausbau öffentlicher E-Ladestellen
- Friedens- und Bildungsprogramme zu ziviler Konfliktlösung
- Pflege kommunaler Partnerschaften
- Keine Bundeswehrwerbung im kommunalen Raum
- Antifaschistische Bildungsarbeit an Schulen
- Erhalt und Ausbau von Gedenkorten
- Förderung antifaschistischer Kulturprojekte
- Sichtbarmachung und Dokumentation rechter Gewalt
*FLINTA ist ein Akronym, das für Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre, transgeschlechtliche und agender Personen steht
