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            <title>DIE LINKE. Kreisverband Mittlere Oberpfalz: RSS-Feed</title>
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            <copyright>DIE LINKE. Kreisverband Mittlere Oberpfalz</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 24 Aug 2026 07:35:11 +0200</pubDate>
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                <pubDate>Sat, 22 Aug 2026 21:22:22 +0200</pubDate>
                <title>„Gesundheit darf keine Frage des Geschlechts sein“  </title>
                <link>https://www.die-linke-mittlere-oberpfalz.de/nachrichten/detail/news/gesundheit-darf-keine-frage-des-geschlechts-sein/</link>
                
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                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Linke Cham diskutiert mit Annemarie Mühlbauer über Gendermedizin</strong></p>
<p>Cham, 20. August 2026 – Beim monatlichen offenen Treffen der Kreisgruppe Cham der Partei Die Linke im Kolpinghaus Cham stand am Donnerstagabend die Frage im Mittelpunkt, wie eine geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung gestaltet werden kann. Als besonderen Gast begrüßte die Kreisgruppe Annemarie Mühlbauer, stellvertretende Kreisvorsitzende des Sozialverbandes VdK Cham und Vertreterin der Frauen im VdK-Bezirk Oberpfalz.</p>
<p>Mühlbauer stellte die Resolution der Landesfrauenkonferenz des VdK Bayern 2025/2026 „Geschlecht – Gesundheit – Gerechtigkeit“ vor und erläuterte die darin formulierten Forderungen. Die Resolution macht deutlich, dass Gendermedizin weit mehr ist als Frauenheilkunde. Biologische und soziale Geschlechterunterschiede können Einfluss auf Krankheiten, Symptome, Diagnostik und Behandlung haben. Ziel einer geschlechtersensiblen Medizin müsse deshalb sein, das Individuum in den Mittelpunkt zu stellen und die Gesundheitsversorgung für alle Geschlechter zu verbessern.</p>
<p>„Gendermedizin bedeutet nicht, dass wir nur über Frauen sprechen. Es geht darum, Unterschiede in der Medizin überhaupt wahrzunehmen und ernst zu nehmen. Frauen und Männer können bei denselben Erkrankungen unterschiedliche Symptome haben, Medikamente können unterschiedlich wirken und auch soziale Faktoren beeinflussen die gesundheitliche Versorgung“, erläuterte Annemarie Mühlbauer. „Mit unserer Resolution wollen wir deshalb deutlich machen, dass geschlechtersensible Medizin eine Frage von Qualität und Gerechtigkeit ist.“</p>
<p>In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass bei Forschung, Diagnostik und Behandlung noch erheblicher Nachholbedarf besteht. So weist die Resolution darauf hin, dass Frauen bei bestimmten Erkrankungen andere Symptome zeigen können, die teilweise später oder falsch eingeordnet werden. Auch bei der Medikamentenforschung und bei klinischen Studien bestehen Lücken: Nur rund ein Drittel der Teilnehmenden an klinischen Studien sind Frauen.<br>Die VdK-Frauen fordern deshalb unter anderem einen umfassenden bayerischen Gesundheitsbericht mit geschlechtersensiblen Daten, mehr geschlechtergerechte Forschung, die Verankerung geschlechtersensibler Medizin in der medizinischen Ausbildung sowie wohnortnahe geschlechtsspezifische Präventions-, Versorgungs- und Reha-Angebote. Auch Gendermedizin soll verpflichtender Bestandteil der Aus-, Weiter- und Fortbildung aller Gesundheitsberufe werden.</p>
<p>„Wir brauchen nicht nur bessere Forschung, sondern auch eine bessere Vermittlung des Wissens in der Praxis. Wenn Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte und andere Beschäftigte im Gesundheitswesen nicht entsprechend geschult werden, kommt die Erkenntnis aus der Forschung bei den Patientinnen und Patienten nicht an“, betonte Mühlbauer.</p>
<p>„Das Thema Frauengesundheit und eine geschlechtergerechte medizinische Versorgung ist auch für uns vor Ort von großer Bedeutung. Es geht nicht nur um die Frage, ob Frauen und Männer dieselbe Behandlung bekommen, sondern darum, ob medizinische Forschung, Diagnostik und Versorgung unterschiedliche Voraussetzungen und Bedürfnisse überhaupt ausreichend berücksichtigen“, erklärte Kreisrat Christian Oberthür. „Auch im Deutschen Bundestag wurde das Thema aufgegriffen. Die Linke hat im Juli einen Antrag mit dem Titel <i>‚Frauengesundheit intersektional und strategisch denken – Für eine Gesamtstrategie Frauengesundheit‘</i> eingebracht.“</p>
<p>Besonders intensiv wurde über die Situation im Landkreis Cham gesprochen. Thema war unter anderem die drohende Unterversorgung mit Frauenärztinnen und Frauenärzten. Gleichzeitig stellte sich die Frage, in welchem Umfang geschlechtersensible Medizin bereits in den Arztpraxen und im Krankenhaus umgesetzt wird. Die Anwesenden wollen daher prüfen, welche Informationen hierzu verfügbar sind und beispielsweise eine Anfrage bei der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) in Betracht ziehen. Auch die Situation im Krankenhaus soll genauer betrachtet werden.</p>
<p>„Wir dürfen bei diesem Thema nicht nur auf die großen politischen Forderungen schauen, sondern müssen auch wissen, wie es bei uns vor Ort aussieht“, erklärte Marian Janka, aktiver Gewerkschafter und Mitglied der Kreisgruppe. „Wenn uns Informationen fehlen, müssen wir sie einfordern. Gerade bei der Versorgung mit Frauenärztinnen und Frauenärzten, bei der Situation im Krankenhaus und bei der Frage, wie geschlechtersensible Medizin tatsächlich umgesetzt wird, lohnt es sich, genauer hinzuschauen.“</p>
<p>Die Kreisgruppe der Linken und Annemarie Mühlbauer wollen deshalb weiter im Austausch über die Situation im Landkreis Cham bleiben. Gemeinsam soll das Thema Gendermedizin und Frauengesundheit vor Ort bekannter gemacht, der aktuelle Stand der Versorgung ermittelt und möglicher Handlungsbedarf identifiziert werden.</p>
<p>„Die Resolution des VdK gibt wichtige Impulse. Jetzt wollen wir genauer hinschauen, wie die Situation bei uns im Landkreis aussieht“, so Christian Oberthür abschließend.</p>
<p>Auf dem Foto von links: Andreas Hartl, David Zollner,&nbsp;Peter Gerl,&nbsp;Marian Janka, Annemarie Mühlbauer, Susanne Brey, Christian Oberthür</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-30909</guid>
                <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 16:08:58 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke Cham diskutiert Mietenkautionsfonds</title>
                <link>https://www.die-linke-mittlere-oberpfalz.de/nachrichten/detail/news/die-linke-cham-diskutiert-mietenkautionsfonds/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zu einem offenen Treffen kam die Linke Kreisgruppe Cham am Mittwochabend im Café Kauer in Bad Kötzting zusammen.&nbsp;<br>Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Wohnungs- und Mietenpolitik.&nbsp;<br><br>Die Kreisgruppe befasste sich insbesondere mit einem geplanten Antrag an den Kreistag zur Einführung eines Mietenkautionsfonds für den Landkreis Cham. Dieser soll mit jährlich 20.000 Euro ausgestattet werden und Menschen mit geringem Einkommen durch zinslose, rückzahlbare Darlehen bei der Hinterlegung einer Mietkaution unterstützen.<br><br>Kreisrat Christian Oberthür verwies darauf, dass steigende Mieten auch im Landkreis Cham zunehmend zur Belastung würden. „Wer eine neue Wohnung findet, scheitert oft nicht an der Miete selbst, sondern an der Kaution von mehreren Monatsmieten. Gerade für Menschen mit niedrigen Einkommen kann das eine unüberwindbare Hürde sein. Mit einem Mietenkautionsfonds wollen wir ganz konkret dabei helfen, den Zugang zu Wohnraum zu erleichtern.“<br><br>Nach Vorstellung der Kreisgruppe soll die Unterstützung möglichst unbürokratisch gewährt werden. Die Darlehen würden in sozial verträglichen Raten zurückgezahlt und könnten Menschen unterstützen, die zwar noch nicht als arm gelten, aber bereits unter erheblichem finanziellem Druck stehen.<br><br>Marian Janka, aktives Mitglied der Kreisgruppe, verwies zudem auf die aktuell verschickten Nebenkostenabrechnungen. „In diesen Wochen flattern vielen Mieterinnen und Mietern die jährlichen Nebenkostenabrechnungen ins Haus. Oft sind damit Nachzahlungen verbunden, manchmal gibt es zwar Rückzahlungen, gleichzeitig werden die monatlichen Abschläge aber häufig nach oben angepasst. Für viele Haushalte wird Wohnen damit erneut teurer.“<br><br>Die Linke verweist in diesem Zusammenhang auch auf ihren Heizkostencheck und fordert eine stärkere Unterstützung von Mieterinnen und Mietern. „Das Wohngeld wird derzeit nur alle zwei Jahre gesetzlich angepasst. Eine jährliche Anpassung wäre deutlich gerechter“, sagte Janka. Zudem kritisierte er die geltenden Mietobergrenzen im Wohngeldgesetz: „Selbst im Landkreis Cham kommt es vor, dass beispielsweise bis zu 100 Euro der tatsächlichen Miete beim Wohngeld nicht berücksichtigt werden. Ins Wohngeldgesetz gehört eine Regelung, die die realen Mieten vor Ort berücksichtigt.“<br><br>Mit Sorge blickt die Kreisgruppe zudem auf die Pläne der Bundesregierung. „Statt die Unterstützung zu verbessern, soll ausgerechnet beim Wohngeld gekürzt werden. Das würde viele Menschen treffen, die ohnehin schon jeden Euro zweimal umdrehen müssen“, so Janka.<br><br>Neben Berichten aus dem Kreisvorstand und vom 1. Picknick an der Quadfeldmühle in Cham wurden die Vorbereitung der nächsten Kreistagssitzung, eine geplante Schulaktion der Kreisgruppe besprochen, außerdem die Beteiligungen am Christopher Street Day (CSD) in Schwandorf am 20. Juni und in Cham am 5. September und an der geplanten Demo gegen Sozialabbau in Regensburg am 29. Juni. Die Linke wolle weiterhin Präsenz zeigen und den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern ausbauen.</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Mon, 25 May 2026 20:28:36 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke Mittlere Oberpfalz wählt neue Kreissprecherin und blickt optimistisch in die Zukunft </title>
                <link>https://www.die-linke-mittlere-oberpfalz.de/nachrichten/detail/news/die-linke-mittlere-oberpfalz-waehlt-neue-kreissprecherin-und-blickt-optimistisch-in-die-zukunft/</link>
                
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                <content:encoded><![CDATA[<p>Am 23. Mai fand im Café Lawendls in Fronberg bei Schwandorf die gut besuchte Kreismitgliederversammlung des Kreisverbands Mittlere Oberpfalz der Partei Die Linke statt. Im Mittelpunkt der Versammlung standen die vergangenen Kommunalwahlen, die Entwicklung des Kreisverbands sowie personelle Veränderungen an der Spitze.&nbsp;<br><br>Die bisherige Co-Kreissprecherin Uschi Maxim, die ihr Amt nach vielen Jahren engagierter Arbeit niederlegte, wurde von der Versammlung gebührend und mit großem Dank für ihre wichtige Arbeit verabschiedet.&nbsp;<br>Im Rahmen der Nachwahl wurde Tamara Woppmann mit 96 Prozent der Stimmen zur neuen Co-Kreissprecherin gewählt. Woppmann erklärte zu Ihrer Wahl: „Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit unseren motivierten Mitgliedern. Gemeinsam können wir es schaffen, eine solide linke Basis in unserer Region aufzubauen.“ Uschi Maxim wünscht der neuen Führungsspitze alles Gute: "Für mich wurde es nach all den Jahren Zeit, den Platz für die nächste Generation frei zu machen. Mit Tamara Woppmann und Tobias Mainka weiß ich die Partei in guten Händen. Sie werden gemeinsam die Partei in eine gute Zukunft führen."&nbsp;<br><br>Im Anschluss blickten die Mitglieder auf die positiven Ergebnisse der Kommunalwahl zurück, bei der insgesamt zwölf Mandate in elf Kommunalparlamenten errungen werden konnten. Besonders hervorgehoben wurde der wachsende Zuspruch für linke Politik im ländlichen Raum, was sich auch an der Verdreifachung der Mitgliedschaft ablesen lässt. Diese sollen nun in die Partei integriert werden. Das ist auch Vorstandsmitglied Manuela Sperber besonders wichtig und sie erklärte als Teil der Tagesleitung der Versammlung: "Die Linke ist eine Mitmachpartei. Wir wollen weiter wachsen und die Mitglieder aktiv einbinden. Bei uns können auch neue Mitglieder Verantwortung übernehmen, sich entwickeln und spannende Erfahrungen machen."&nbsp;<br><br>Tobias Mainka, Co-Kreissprecher des Kreisverbands und Stadtrat in Schwandorf, zeigte sich optimistisch mit Blick auf die kommenden Aufgaben: „Das positive Wahlergebnis bei den Kommunalwahlen hat uns gezeigt, dass eine Nachfrage für linke Politik im ländlichen Raum besteht. Diese wollen wir weiter bedienen und zum einen unsere Themen wie bezahlbares Wohnen, eine bessere Gesundheitsversorgung und den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs verstärkt in die Kommunalparlamente einbringen und zum anderen auch den Bürgerinnen und Bürgern mit konkreter Hilfe, wie unserer Sozialsprechstunde und dem Heizkostencheck, zur Seite stehen.“&nbsp;<br><br>Der Kreisverband sieht sich angesichts der vielen jungen neuen Mitglieder für die neuen Herausforderungen gut aufgestellt und blickt zuversichtlich auf die weitere politische Arbeit in der Region.</p>
<p>Tobias Mainka, Tamara Woppmann, Uschi Maxim.</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Sun, 24 May 2026 11:16:13 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke Kreisgruppe Cham verbindet Kultur und Politik – Besuch im Kreismuseum und Einladung zum Mitreden</title>
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                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Kreisgruppe Cham der Linken startete ihr Monatstreffen am Mittwoch mit einem besonderen kulturellen Programmpunkt: Gemeinsam besuchten die Mitglieder das wiedereröffnete Kreismuseum in Walderbach und erhielten eine interessante Führung durch die aktuelle Ausstellung „Was wir sammeln“.<br><br>Gezeigt wird dort ein ausgewählter Teil der rund 13.000 Exponate des Landkreises – von Kunstgegenständen bis hin zu Alltagsobjekten aus verschiedenen Epochen. Die Ausstellung macht deutlich, wie Erinnerungen bewahrt werden und welche Geschichten hinter scheinbar alltäglichen Dingen stecken.<br><br>Kreisrat Christian Oberthür hob die Bedeutung des Museums hervor:<br>„Das Kreismuseum zeigt eindrucksvoll, dass Geschichte nicht nur aus großen Ereignissen besteht. Oft sind es die Dinge des Alltags, die Geschichten über Menschen, Arbeit und das Leben in unserer Heimat erzählen. Solche kulturellen Orte verdienen Aufmerksamkeit und Unterstützung.“<br><br>Auch bei den Teilnehmenden hinterließ die Ausstellung Eindruck. Irene Antropius fasste es so zusammen:<br>„Die Ausstellung regt zum Nachdenken an. Man merkt, wie eng persönliche Erinnerungen und regionale Geschichte miteinander verbunden sind.“<br><br>Anschließend traf sich die Kreisgruppe im Gasthof Rückerl zum monatlichen Austausch. Neben Berichten aus dem Kreisvorstand, der Bezirksversammlung und der Zusammenarbeit mit Bündnissen ging es um aktuelle politische Entwicklungen, vergangene Veranstaltungen und die Arbeit vor Ort.<br><br>Ein Thema war auch der bevorstehende Bundesparteitag unter dem Motto „Die Linke als Steinhaus bauen“ – als gemeinsames, stabiles Fundament gegen Sozialabbau und Rechtsruck sowie für Frieden und soziale Gerechtigkeit.<br><br>Besprochen wurden außerdem die anstehende konstituierende Sitzung des Kreistags sowie die ersten Erfahrungen aus der neuen Amtsperiode im Gemeinderat Walderbach. Besonders erfreut zeigte sich die Runde darüber, dass Gemeinderat Michael Trautner zum Behindertenbeauftragten der Gemeinde Walderbach gewählt wurde.<br><br>Ein weiterer Schwerpunkt war die Vorbereitung der neuen Stammtisch-Kultur, als erstes am Sonntag 7. Juni ab 14 Uhr an der Quadfeldmühle in Cham. Dieser offene Treff richtet sich ausdrücklich nicht nur an Mitglieder, sondern an alle Interessierten, die mitdiskutieren, Fragen stellen oder einfach ins Gespräch kommen möchten.<br><br>Marian Janka, Mit-Initiator der Kreisgruppe, zog ein positives Fazit:<br>„Gerade die Mischung aus kulturellem Austausch und politischer Arbeit macht unsere Treffen besonders. Es geht nicht nur um Tagesordnungen, sondern darum, Menschen zusammenzubringen und miteinander ins Gespräch zu kommen.“<br><br>Die Kreisgruppe Cham will diesen offenen Weg weitergehen und künftig auch weiterhin politische Themen mit Kultur, Begegnung und regionalem Austausch verbinden.<br>Wer neugierig geworden ist, ist herzlich eingeladen: Ob Mitglied, politisch interessiert oder einfach auf der Suche nach guten Gesprächen – am Sonntag 7. Juni an der Quadfeldmühle ist jede und jeder willkommen.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Sat, 25 Apr 2026 14:13:50 +0200</pubDate>
                <title>Reger Austausch und klare politische Schwerpunkte: Linke Kreisgruppe Cham trifft sich in Roding</title>
                <link>https://www.die-linke-mittlere-oberpfalz.de/nachrichten/detail/news/reger-austausch-und-klare-politische-schwerpunkte-linke-kreisgruppe-cham-trifft-sich-in-roding/</link>
                
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                <content:encoded><![CDATA[<p>Zu einem offenen Treffen hatte die Linke Kreisgruppe Cham am Mittwochabend nach Roding eingeladen. Zahlreiche Mitglieder und Interessierte folgten der Einladung ins Nebenzimmer der Stadthalle und nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle politische Entwicklungen im Landkreis zu informieren und eigene Ideen einzubringen. Im Mittelpunkt standen die künftige Arbeit im Kreistag, soziale Themen wie bezahlbares Wohnen sowie der weitere organisatorische Aufbau der Partei in der Region.</p>
<p>Der neugewählte Kreisrat Christian Oberthür berichtete über den aktuellen Stand im Kreistag, insbesondere über die bevorstehende Konstituierung und den beschlossenen Haushalt 2026, dem der noch der amtierende Kreisrat der Linken, Marius Brey zugestimmt hatte. Dabei machte er deutlich, dass die Linke soziale Punkte auch im Kreistag weiter in den Fokus rücken wird: „Gerade beim Thema Wohnen sehen wir großen Handlungsbedarf. Das hat auch Marius Brey in seiner Haushaltsrede deutlich gemacht. Instrumente zur Entlastung, wie ein Mietenkautionsfonds, mehr kommunaler Wohnungsbau oder ein Wohnheim für Auszubildende und Studierende können konkrete Entlastung schaffen“, so Oberthür.</p>
<p>Auch die politische Arbeit über den Kreistag hinaus spielte eine wichtige Rolle. Marian Janka betonte die Bedeutung von Vernetzung und gesellschaftlichem Engagement: „Wir wollen nicht nur im Parlament wirken, sondern auch vor Ort sichtbar sein – auch im Bündnis für Toleranz und Menschenrechte oder bei Veranstaltungen wie dem Christopher Street Day. Politik lebt vom Mitmachen.“</p>
<p>Neben Berichten aus den letzten Vorstandssitzungen und vom Landesparteitag diskutierten die Teilnehmenden auch organisatorische Fragen. Dazu gehörten die Vorbereitung einer Kreismitgliederversammlung, anstehende Nachwahlen sowie die geplante Gründung eines Bezirksverbands Oberpfalz. Einigkeit bestand darin, die Strukturen weiter zu stärken und neue Mitglieder aktiv einzubinden.</p>
<p>Konkrete Aktionen wurden ebenfalls geplant: So will sich die Kreisgruppe am 1. Mai wieder mit einem Infostand im Rahmen der DGB-Veranstaltung beteiligen. Darüber hinaus wird die Mietenkampagne der Bundespartei weiter verfolgt, Mitglieder darin geschult und der Heizkostencheck, wo Mieterinnen und Mieter ihre Heizkosten prüfen lassen können, weiter angeboten.&nbsp;</p>
<p>Kreisvorstandsmitglied Susanne Brey zog ein positives Fazit des Abends: „Der offene Austausch hat gezeigt, dass viele Menschen Interesse daran haben, ihre Region aktiv mitzugestalten. Genau daran wollen wir anknüpfen.“</p>
<p>Die Linke Kreisgruppe Cham kündigte an, auch künftig regelmäßig zu offenen Treffen einzuladen, um den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern fortzuführen.</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 14:57:00 +0200</pubDate>
                <title>Haushaltsrede von Kreisrat Marius Brey im Chamer Kreistag</title>
                <link>https://www.die-linke-mittlere-oberpfalz.de/nachrichten/detail/news/cham-haushaltsrede-von-kreisrat-marius-brey-im-chamer-kreistag-1/</link>
                
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                <content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Landrat,&nbsp;</p>
<p>liebe Kolleginnen und Kollegen,</p>
<p>zunächst möchte ich mich – auch im Namen meines Kollegen Alfred Stuiber – herzlich bei unserem Kreiskämmerer Simon Wagner bedanken, für die Zusammenstellung des umfangreichen Zahlenwerks sowie für die transparente Aufarbeitung des Ganzen für uns Kreisräte.&nbsp;</p>
<p>Sie haben es ja sicherlich mitbekommen. Ich selbst habe nicht erneut für den Kreistag kandidiert. Insofern ist das für mich heute die – zumindest vorerst – letzte Sitzung. Ab Mai wird an meiner statt Christian Oberthür auf diesem Stuhl Platz nehmen. Ich will daher diese Gelegenheit nutzen und den Dank noch einmal etwas ausweiten und der gesamten Verwaltung, insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die für den Kreistag zuständig sind, für die gute Zusammenarbeit in den letzten sechs Jahren danken. Die Kolleginnen und Kollegen, mit denen es in dieser Zeit zu tun hatte, waren durch die Bank weg offen, freundlich, hilfsbereit und außerordentlich sachkundig. Ich will das einmal so deutlich sagen: Wer in diesen Zeiten noch solche Leute, der kann sich glücklich schätzen und tut gut daran, alles dafür zu tun, dass sie einem noch lange erhalten bleiben. Nicht zuletzt deshalb hoffe ich, dass der Landkreis sich dafür stark machen wird, dass die vom Bund beschlossene Entlastungsprämie <u>auch</u> bei den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes im Landkreis Cham zügig und in voller Höhe ankommt. Ich würde es ihnen, so wie im Übrigen auch allen anderen Beschäftigten im Landkreis, sehr gönnen.&nbsp;</p>
<p>Jetzt aber zum Haushalt:&nbsp;</p>
<p>Hier will ich zu Beginn eine allgemeine Kritik loswerden. Ich muss ehrlich sagen, ich finde es schon etwas befremdlich, dass wir sechs Wochen nach einer Kommunalwahl noch einmal in alter Besetzung zusammenkommen, um einen Haushalt für das laufende Jahr zu beschließen. Aus meiner Sicht wäre es ehrlicher gewesen, diese Aufgabe dem neuen Kreistag zu überlassen, da dieser ja ohnehin schon in wenigen Tagen das erste Mal zusammentritt und weil dieser es schließlich ist, der dann mit den Beschlüssen arbeiten muss.&nbsp;</p>
<p>Mal ganz ehrlich: Das versteht doch kein Mensch, wieso das wir alten Kreisräte jetzt noch so weitreichende Entscheidungen treffen, wo ein neuer Kreistag doch schon längst gewählt ist.&nbsp;</p>
<p>Hinzu kommt folgendes: Der Haushalt, und das haben Sie ja selbst gesagt, Herr Landrat, ist ein Haushalt in unsicheren Zeiten. Klar, ein Haushalt arbeitet immer mit den Zahlen, die gerade vorliegen: Gewerbesteueraufkommen aus dem letzten Jahr, zugesagte Zuschüsse, usw usf. Aber dennoch stelle ich mir die Frage, ob ein Haushalt, der trotz des Krieges im Nahen Osten und all der wirtschaftlichen Verwerfungen, die das auch für unsere Region bedeutet, insbesondere beim Blick auf den Ölpreis, wirklich auf einem soliden Fundament steht, wenn man denn in der Präsentation Sätze liest, wie – ich zitiere: „Die Treibstoffkosten werden sich aufgrund des Anstiegs des CO₂-Preises zwar erhöhen; jedoch geht man davon aus, dass der bisherige Ansatz ausreicht.“&nbsp;</p>
<p>Für mich steht dieser Satz pars pro toto. Wir beschließen einen Haushalt, der zu einem guten Stück dem Prinzip Hoffnung folgt. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber mir macht das zumindest Bauchschmerzen. Auch deshalb, weil die Gewerbesteuern ja schon von 2024 zu ‘25 um neun Prozent zurückgegangen sind, diese Entwicklung also auf eine ohnehin angeschlagene Wirtschaft im Landkreis trifft – mit absehbar negativen Folgen auch für die Finanzen des Kreises. Auch unter diesem Gesichtspunkt frage ich mich, ob es nicht besser wäre, wenn der neue Kreistag einen eigenen, diese Entwicklung abbildenden, Haushalt beschließen würde. Ich kann mir außerdem vorstellen, dass auch der neue Landrat, dem ich an dieser Stelle natürlich herzlich gratulieren möchte, auch ein paar eigene Ideen hätte. Aber so viel zum Grundsätzlichen.&nbsp;</p>
<p>Lässt man das beiseite, so kann man dem Haushalt viel positives abgewinnen. Die Investitionen, insbesondere im Bildungsbereich bleiben hoch. Die freiwilligen Leistungen sind stabil. Es gibt keine Kürzungen im sozialen Bereich. Alles in allem wurde uns hier ein ausgewogener Haushalt präsentiert, sodass wir als Arbeitsgemeinschaft Linke-FDP zustimmen werden.</p>
<p>Auf zwei Punkte möchte ich dennoch eingehen. Das erste sind die bereits bei den letzten Sitzungen beschlossenen und sich nun abbildenden Kürzungen im Bereich ÖPNV beim Schüler*innenticket und bei den Beschränklungen der Rabatte für Seniorinnen und Senioren, die beide letztlich dazu führen, dass die am meisten auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesenen Personengruppen spürbare Verschlechterungen erleiden.&nbsp;</p>
<p>Eine zweite, und vielleicht noch viel größere Frage klammert der Haushalt, so wie auch schon die letzten, schlichtweg komplett aus. Und dabei geht es aus meiner Sicht nicht um irgendein Rand- oder Nieschenthema, sondern um eine Frage mit enormen sozialem Sprengstoff: Die Wohnraumfrage.</p>
<p>Die Mieten im Landkreis Cham sind allein in den letzten vier Jahren um 20% gestiegen. Klar, das Niveau ist immer noch niedriger als in den Ballungsräumen. Aber zur Wahrheit gehört: Auch das Lohnniveau ist niedriger, sodass das Problem letztlich genauso besteht. Vor allem in den Städten und im Westen des Landkreises ziehen die Preise bei Neuvermietungen drastisch an. Immer mehr Menschen mit alten Mietverträgen erhalten saftige Mieterhöhungen. Und das größte Problem sind die fehlenden kleinen Wohnungen für Singles, ganz gleich ob jung oder alt. Historisch haben wir im Landkreis einfach eine Wohnstruktur, die für diese Personen wenig Angebot bietet. Neubau passiert zwar, aber Sie alle kennen die Quadratmeterpreise bei privat finanzierten Neubauten. Für viele Landkreisbürger sind diese schlicht nicht bezahlbar.&nbsp;</p>
<p>Es wäre aber zu einfach, und das sage ich als Linke, jetzt einfach den bösen Investoren im Immobiliensektor Gier oder Abzocke vorzuwerfen. Es ist vielmehr ein strukturelles Problem. Bauen ist in den letzten Jahren wahnsinnig teuer geworden. Hohe Zinsen, gestiegene Rohstoffpreise, bessere Löhne, neue Klimaschutz-Anforderungen. Die Gründe sind vielfältig. Der Punkt aber ist folgender: Ein privater Investor rechnet, vereinfacht gesagt, in Menschenleben. Der will seine Investition in 20, 30, längstens 40 Jahren mit dem Mietertrag wieder drin haben. Das werfe ich ihm gar nicht vor. In der Folge führt das aber zu wahnsinnig hohen Angebotsmieten. Dabei ginge es auch anders:</p>
<p>Ein Haus, das steht schließlich nicht nur 20, 30 oder 40 Jahre, sondern 80, 100 oder auch mal 150. Es bestünde also eigentlich keine Notwendig, ein Haus innerhalb weniger Jahrzehnte aus Mieten zu refinanzieren. Aus meiner Sicht kommt hier die öffentliche Hand ins Spiel. Die öffentliche Hand kann, anders als Private, mit viel längeren Zeiträumen planen. Sie kann durch die gute Bonität niedrige Kreditraten erzielen, Neubau auf Generationen abbezahlen und so langfristig und durch den Mietertrag weitestgehend haushaltsneutral für dauerhaft günstigen Wohnraum sorgen.&nbsp;</p>
<p>Für mich sind die Regionalwerke die Blaupause für einen gemeinsamen Wohnungsbauverbund von Landkreis und Kommunen, der auf den bestehenden öffentlichen Wohnungsunternehmen etwa in Cham und oder im Altlandkreis Roding aufbauen könnte. Was spräche denn dagegen, das anzugehen?&nbsp;</p>
<p>Bezahlbare Mieten sind heute schließlich ein handfester Standortvorteil und helfen, ganz nebenbei auch der Wirtschaft, einerseits durch Bauaufträge, andererseits durch den zusätzlichen Konsum, den die so entlasteten privaten Haushalte, tätigen können, bestenfalls sogar lokal.&nbsp;&nbsp;<br><br>Ein erstes großes Projekt für einen solchen Landkreis-Kommunen-Wohnungsverbund könnte es sein, ein Studenten- und Azubiwohnheim in Cham zu errichten. Unser Technologiecampus fasst mittlerweile fast 1.000 Studierende. Eine wahnsinnige Erfolgsgeschichte! Aber zur Wahrheit gehört: natürlich sorgen auch die vielen Studierenden für eine weitere Anspannung am Wohnungsmarkt. Ich habe die Tage mal interessehalber in die Wohnungsbörse der Hochschule Deggendorf geschaut. Im Landkreis Cham fanden sich zu diesem Zeitpunkt exakt zwei Wohnungen mit jeweils ein paar WG-Zimmern. Dass hier ein Problem besteht, das liegt doch auf der Hand.&nbsp;</p>
<p>Aber ich komme zum Schluss. Und zwar buchstäblich, denn meine Zeit im Kreistag endet hier und heute. Wenn ich Ihnen und den neuen Kreisräten noch eines wünschen darf, dann sind in dieser Frage Mut und Weitsicht. Und darüber hinaus vor allen Dingen ein dickes Fell. Denn die Zeiten werden garantiert nicht einfacher. Herr Landrat, auch Ihnen persönlich wünsche ich natürlich alles Gute. Wir waren, noch viel weniger einer Meinung, aber ich kann Ihnen sagen, ich hatte immer Respekt davor, wie Sie sich von Zeit zu Zeit in den Wind gestellt, meist pragmatisch und unideologisch gehandelt haben. Als Linker kann ich da sagen: Es hätte uns schlechter auch treffen können.</p>
<p>Und mit Blick auf manch neue Kreisräte bleibt nur eines zu sagen, nämlich: Kein Fußbreit dem Faschismus!&nbsp;</p>
<p>In diesem Sinne, machts gut. Machts besser!</p>
<p>Vielen Dank!&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-30609</guid>
                <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 15:48:50 +0100</pubDate>
                <title>Die Linke im Landkreis Cham: Stimmenzuwachs und nun zwei Mandate machen Mut.</title>
                <link>https://www.die-linke-mittlere-oberpfalz.de/nachrichten/detail/news/die-linke-im-landrreis-cham-stimmenzuwachs-und-nun-zwei-mandate-machen-mut/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Kreisgruppe Cham Linke hat die Kommunalwahl gestern ausgewertet. Die deutlichen Stimmensteigerungen und nun 2 Mandate (im Kreistag und in Walderbach) werden positiv gewertet, was die Personen und Themen betrifft, die lang vor der Wahl beraten und vertreten wurden. Tobias Mainka, Co-Sprecher des KV Mittlere Oberpfalz, lobte besonders das frühzeitige Herangehen der Kreisgruppe Cham.</p>
<p>Ein besonderer Dank der Kreisgruppe ging an Christian Oberthür besonders für sein starkes, politisches und gutes Engagement, auch als Landratskandidat. Marian Janka (Cham) gab ihm mit auf den Weg: "Frisch im Kreistag Cham brauchst du sicher auch Durchhaltevermögen." Sonja-Rebecca Galli ergänzte: "Im Team wollen wir dich solidarisch und konstruktiv begleiten. Wir stehen gemeinsam für soziale Politik im Landkreis."</p>
<p>Beim Punkt Wahlempfehlung für die Stichwahl tauschten die Mitglieder ihre unterschiedlichen Erfahrungen und Einschätzungen aus. Zusammenfassend betonte Marian Janka: "Wir erwarten vom künftigen Landrat nicht nur Dialogbereitschaft, sondern dann auch einen unvoreingenommenen Umgang mit den Themen und Anträgen, die uns wichtig sind und den Menschen im Landkreis etwas bringen."</p>
<p>Die Kreisgruppe Linke ruft dazu auf, an der Stichwahl mitzustimmen. Janka: "Unsere Wählerinnen und Wähler wissen, wofür wir vor der Wahl kontinuierlich standen. Sie können selbst entscheiden, wo sie ihr Kreuz machen oder den Stimmzettel als Enthaltung abgeben."</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-30565</guid>
                <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 10:10:00 +0100</pubDate>
                <title>Die Linke verteidigt Mandat im Kreistag Cham und zieht erstmals in den Gemeinderat Walderbach ein</title>
                <link>https://www.die-linke-mittlere-oberpfalz.de/nachrichten/detail/news/die-linke-verteidigt-mandat-im-kreistag-cham-und-zieht-erstmals-in-den-gemeinderat-walderbach-ein/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bei den Kommunalwahlen im Landkreis Cham hat Die Linke das Mandat im Kreistag verteidigen können und ist dort künftig mit Christian Oberthür als Kreisrat vertreten. Im Walderbacher Gemeinderat konnte zudem auch erstmalig ein Mandat errungen werden. Hier ist Michael Trautner (parteilos) für Die Linke eingezogen.</p>
<p>Christian Oberthür bedankt sich bei den Wählerinnen und Wählern für das Vertrauen und ebenso bei allen Kandidat*innen und Mitgliedern, die in den letzten Wochen einen so unglaublich engagierten Wahlkampf gemacht haben. „Dass wir unser Mandat im Kreistag verteidigen konnten und gleichzeitig erstmals in Walderbach in den Gemeinderat einziehen, ist ein gutes Signal. Viele Menschen im Landkreis wünschen sich eine Politik, die soziale Fragen ernst nimmt und die Interessen der Mehrheit vertritt“, so Oberthür.</p>
<p>„Wir werden jetzt die Wahlen auswerten und dann nach und nach Punkte aus unserem Programm in den Kreistag einbringen. Gerade bei Themen wie bezahlbarem Wohnen, einem besseren öffentlichen Nahverkehr, guter Arbeit und einer starken öffentlichen Daseinsvorsorge braucht es auch im Landkreis Cham mehr Druck für soziale Lösungen“, erklärt Oberthür weiter.</p>
<p>Auch wenn es in Roding und in der Stadt Cham nicht gereicht hat, wolle man dort weiter aktiv bleiben. „Wir werden uns weiterhin vor Ort engagieren und gemeinsam mit Initiativen, Gewerkschaften und Bürgerinnen und Bürgern außerparlamentarisch Druck machen, für soziale Politik, bezahlbares Wohnen, gute Arbeit, mehr Inklusion und Barrierefreiheit und einen besseren ÖPNV“, erklären die beiden Spitzenkandidat*innen für Cham und Roding, Marian Janka und Sonja-Rebecca Galli.</p>
<p>„Viele Menschen arbeiten hart und haben trotzdem das Gefühl, dass am Ende des Monats zu wenig übrig bleibt. Gerade auf kommunaler Ebene kann viel getan werden – etwa durch gute Arbeitsbedingungen bei kommunalen Betrieben, faire Vergabe öffentlicher Aufträge und eine Wirtschaftspolitik, die gute und sichere Arbeitsplätze schafft“, so Marian Janka. Er betont: "Das nützt auch dem lokalen Handel, bringt den Beschäftigten später eine höhere Rente und auch mehr Geld in die Stadtkasse, auch für gute Pflege in St. Michael".&nbsp;</p>
<p>Die Linke im Landkreis Cham kündigt an, ihre kommunalpolitische Arbeit in den kommenden Jahren weiter auszubauen und sich noch stärker vor Ort zu verankern. Neue Mitglieder, Unterstützerinnen und Unterstützer seien herzlich eingeladen, sich einzubringen und gemeinsam für mehr soziale Gerechtigkeit in Stadt und Land zu kämpfen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-30560</guid>
                <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 11:06:08 +0100</pubDate>
                <title>Die Linke zieht erstmals in den Gemeinderat Walderbach ein – Michael Trautner erreicht 4,6 Prozent</title>
                <link>https://www.die-linke-mittlere-oberpfalz.de/nachrichten/detail/news/die-linke-zieht-erstmals-in-den-gemeinderat-walderbach-ein-michael-trautner-erreicht-46-prozent/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Erstmals ist Die Linke im Gemeinderat von Walderbach vertreten. Mit 4,6 Prozent der Stimmen ist der parteilose Kandidat Michael Trautner über die Liste in den Gemeinderat eingezogen. Michael Trautner und Die Linke zeigen sich erfreut über das Wahlergebnis und bedanken sich ausdrücklich bei den Wählerinnen und Wählern für das Vertrauen. „Wir freuen uns sehr über dieses Ergebnis und danken allen, die uns unterstützt und gewählt haben“, so Trautner.</p>
<p>Auch Christian Oberthür, Schatzmeister der Linken Mittlere Oberpfalz, gratuliert zum Erfolg: „Für uns war es der erste Antritt bei einer Gemeinderatswahl in Walderbach – und gleich der Einzug in den Gemeinderat. Das ist ein starkes Signal. Mein besonderer Dank gilt allen Kandidatinnen und Kandidaten sowie den Unterstützerinnen und Unterstützern für ihren engagierten Wahlkampf.“</p>
<p>Michael Trautner kündigt an, sich im Gemeinderat besonders für die Belange von Jugendlichen, Familien und für mehr Teilhabe einzusetzen. „Mir ist wichtig, dass Walderbach gerade für junge Menschen attraktiver wird – mit Jugendtreffs, besseren Busverbindungen und echten Mitbestimmungsmöglichkeiten. Gleichzeitig brauchen wir eine gute Gesundheitsversorgung, mehr Barrierefreiheit und bezahlbares Wohnen für Familien. Auch Klimaschutz, eine moderne Infrastruktur und die Stärkung unserer regionalen Betriebe gehören für mich zu einem zukunftsfähigen Walderbach.“</p>
<p>Darüber hinaus möchte Trautner weitere Maßnahmen zur Verbesserung von Inklusion und Mobilität in der Gemeinde voranbringen. Die Linke sieht den erstmaligen Einzug als Auftrag, sich konstruktiv und engagiert in die kommunalpolitische Arbeit einzubringen und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in Walderbach zu vertreten.</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-30518</guid>
                <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 09:36:21 +0100</pubDate>
                <title>Wasserschock in Amberg: Neukalkulation erforderlich!</title>
                <link>https://www.die-linke-mittlere-oberpfalz.de/nachrichten/detail/news/wasserschock-in-amberg-neukalkulation-erforderlich/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die jüngst bekannt gewordene Wasserpreiserhöhung der Stadtwerke Amberg GmbH sorgt bei vielen Bürger*innen zurecht für erhebliche Verunsicherung und Unverständnis. Angesichts der ohnehin hohen Lebenshaltungskosten in unserer Stadt stellt die Maßnahme für zahlreiche Haushalte eine zusätzliche finanzielle Belastung dar, gerade für Menschen mit niedrigen Einkommen.</p>
<p>Wasser ist ein elementares Grundgut der öffentlichen Daseinsvorsorge. Anders als etwa bei Strom oder Gas besteht hier keine echte Wahlmöglichkeit, da die Versorgung durch die Stadtwerke Amberg erfolgt. Preisentscheidungen in diesem sensiblen Bereich müssen daher nachvollziehbar, sozial ausgewogen und transparent gestaltet werden. Die derzeitige Preiserhöhung erfüllt diese Anforderungen aus unserer Sicht ausdrücklich nicht. Insbesondere fehlt eine transparente, für die Öffentlichkeit verständliche sowie detaillierte Darstellung der Kalkulationsgrundlagen. Deshalb fordern wir als Die Linke Amberg die Rückabwicklung der beschlossenen Wasserpreiserhöhung, verbunden<br>mit einer anschließenden vollständigen und transparenten Neukalkulation, insbesondere unter Einbeziehung gestaffelter Sozialtarife, um einkommensschwächere Haushalte gezielt zu entlasten und soziale Härten zu vermeiden.</p>
<p>Das Leben in Amberg ist bereits jetzt für viele Menschen kostenintensiv. Überproportional steigende Mieten, mögliche weitere Energiepreissteigerungen durch fehlgeleitete Politik aus dem Bundeswirtschaftsministerium sowie allgemein hohe Lebenshaltungskosten setzen zahlreiche Haushalte gegenwärtig unter Druck. Eine zusätzliche, intransparent kommunizierte Erhöhung der Wasserpreise wirkt daher wie ein Schock und erscheint vielen berechtigterweise als Ausnutzung einer faktischen Monopolstellung. Die Stadtwerke tragen als kommunales Unternehmen eine besondere Verantwortung gegenüber unserer Bevölkerung. Deshalb bedarf es jetzt dringend eines offenen Dialogs, vollständige Transparenz über Kostenstrukturen sowie eine sozial gerechte Preisgestaltung, die Vertrauen schafft, anstatt Unsicherheit zu<br>verstärken.</p>
<p>Nur durch nachvollziehbare Entscheidungen und faire Tarifsysteme kann langfristig Akzeptanz in der Bevölkerung erreicht und die Versorgungssicherheit im Sinne aller Amberger*innen gewährleistet werden.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-30414</guid>
                <pubDate>Sun, 15 Feb 2026 15:23:52 +0100</pubDate>
                <title>Von Sozialtarif bis Jugendrat: Linke diskutiert Zukunftsthemen für Walderbacher Gemeinderat</title>
                <link>https://www.die-linke-mittlere-oberpfalz.de/nachrichten/detail/news/von-sozialtarif-bis-jugendrat-linke-diskutiert-zukunftsthemen-fuer-walderbacher-gemeinderat/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitagabend lud die Die Linke Mittlere Oberpfalz zur Wahlkampfveranstaltung ins Gasthaus Pindl in Walderbach, Ortsteil Haus, ein.&nbsp;Bei der Kommunalwahl tritt die Partei erstmals mit einer eigenen Liste in Walderbach an und fast alle Listenkandidatinnen und -kandidaten waren anwesend.Eröffnet wurde die Veranstaltung von Landratskandidat Christian Oberthür, der zugleich auf Platz 2 der Gemeinderatsliste kandidiert. In einem kompakten Rückblick zog er Bilanz über die Arbeit der Linken und Kreisrat Marius Brey im Kreistag.</p>
<p>Inhaltlich prägte vor allem die Krankenhauspolitik die vergangenen sechs Jahre. Die Privatisierung der Kliniken und die Bindung an den Sana-Konzern seien aus Sicht der Linken ein Fehler gewesen. Die Schließung des Standorts Roding und die jahrelangen Auseinandersetzungen um Tariffragen hätten dies deutlich gemacht. Die Beschäftigten mussten sich zusammen mit ver.di die Angleichung an den TVÖD hart erkämpfen. Die Linke hat sie dabei immer unterstützt.&nbsp;</p>
<p>Begrüßt wurde von Oberthür die Gründung der Regionalwerke durch den Landkreis&nbsp;für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Es sei richtig, Gewinne aus den Erneuerbaren in der Region zu halten, statt sie an private Konzerne abfließen zu lassen. Bedauerlich sei, dass kein einziger Antrag der Linken im Kreistag eine Mehrheit gefunden habe – etwa zur Einführung eines Mietkautionsfonds, einer Informationsfreiheitssatzung, eines Bürgerrats oder sozialer Tarife im Nahverkehr oder für das Rodinger Hallenbad.</p>
<p>Für die kommende Legislatur kündigte Oberthür an, die Arbeit fortzusetzen. Themen seien unter anderem kommunaler Wohnungsbau in Zusammenarbeit mit Kreiswohnungswerken, ein Mietkautionsfonds, echte Sozialtarife im ÖPNV, Expressbuslinien nach Regensburg und Straubing, eine Tariftreuesatzung, eine zweite Schutzwohnung im Landkreis sowie Gemeindeschwestern für den gesamten Landkreis. Bereits jetzt biete der Kreisverband konkrete Hilfen für die Menschen an, wie einen Heizkostencheck und eine Sozialsprechstunde im Schwandorfer Büro.</p>
<p>Im Anschluss stellte Spitzenkandidatin Eva-Maria Schwarzfischer, Lehrerin in Cham, ihre Schwerpunkte für den Walderbacher Gemeinderat vor. Politisches Handeln beginne im Kleinen, betonte sie. Drei Themen seien ihr besonders wichtig: Mobilität, Freizeit und Naturschutz. Leben in Walderbach müsse auch ohne eigenes Auto möglich sein – etwa durch den Ausbau des Rufbusnetzes mit Anbindung an Neubäu und Nittenau. Die lebendige Vereinslandschaft wolle sie stärken, etwa durch ein gemeinsames Dorffest nach dem Vorbild des Gerümpelturniers. Beim Thema Bauen sprach sie sich für Maß und Ziel aus: Leerstand nutzen, im Ortskern nachverdichten und Grünflächen erhalten. Perspektivisch könne ein „essbares Dorf“ mit Hochbeeten entstehen – inspiriert vom Kreislehrgarten.</p>
<p>Auf Platz 3 kandidiert Irene Antropius (59), Behindertenassistentin. Sie stellte die Situation von Frauen in den Mittelpunkt. Fehlende Anerkennung unbezahlter Sorgearbeit und finanzielle Abhängigkeiten prägten auch ihren eigenen Lebensweg. Sie setzt sich für einen niedrigschwelligen, dauerhaften Treffpunkt für Frauen in Walderbach ein – als Raum für Vernetzung, Beratung und gegenseitige Unterstützung.</p>
<p>Manuel Schwarzfischer (25), Student und auf Platz 4, forderte mehr Angebote und Treffpunkte für Jugendliche sowie bessere Busverbindungen zwischen den Ortsteilen. Als aktiver Gewerkschafter sei ihm zudem wichtig, dass öffentliche Aufträge nur an tarifgebundene Unternehmen vergeben werden.</p>
<p>Michael Trautner (43), auf Platz 5 der Liste, Heilerziehungspfleger und Vater von zwei Kindern, betonte die Themen Inklusion und Barrierefreiheit. Menschen mit Einschränkungen müssten gleichberechtigt am Gemeindeleben teilhaben können – von barrierefreier Nahversorgung bis zu Mobilitätsangeboten. Auch Umwelt- und Klimaschutz sowie eine stärkere Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, etwa durch einen Jugendrat, seien zentrale Anliegen. Mit Blick auf internationale Entwicklungen warnte er vor einer Politik, die soziale und ökologische Standards aushöhle, und warb für ein solidarisches, gerechtes Miteinander auf kommunaler Ebene.</p>
<p>Bernd Antropius (57), Projektleiter und auf Platz 6, war verhindert und wurde kurz vorgestellt. Er plädiert für mehr kulturelle Veranstaltungen, zum Beispiel ein Country Musik Festival mit lokaler Squaredancegruppe oder ein Rock am Regen Festival. Auch Antropius wünscht sich ein jährliches Bürgerfest zum näheren Kennenlernen zwischen "Alteingesessenen" und "Neuzugezogenen" mit Ständen der einzelnen Vereine und Gruppierungen.&nbsp;</p>
<p>Bernhard Gregori (Platz 7), Heilerziehungspfleger, sprach sich für Nachhaltigkeit, solidarische Landwirtschaft und Permakultur aus. Der Kreislehrgarten könne weiterentwickelt werden, um den Anbau heimischer Lebensmittel zu fördern und besonders Kindern den Wert gesunder Ernährung näherzubringen.</p>
<p>In der anschließenden Diskussion wurde angeregt über die Zukunft des Dorfes gesprochen. Unter anderem kam die Idee auf, das alte Kino im Kloster wiederzubeleben.&nbsp;Mit dem erstmaligen Antritt in Walderbach wolle man ein Angebot für alle machen, die sich ein sozial gerechtes, ökologisch verantwortungsvolles und lebendiges Gemeindeleben wünschen, so das Fazit des Abends.</p>
<p>Auf dem Foto von links: Bernhard Gregori, Michael Trautner, Irene Antropius, Eva-Maria Schwarzfischer, Christian Oberthür, Manuel Schwarzfischer</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-30398</guid>
                <pubDate>Fri, 13 Feb 2026 06:51:10 +0100</pubDate>
                <title>Großes Interesse an Informations- und Diskussionsabend zum Klimawandel in Cham</title>
                <link>https://www.die-linke-mittlere-oberpfalz.de/nachrichten/detail/news/grosses-interesse-an-informations-und-diskussionsabend-zum-klimawandel-in-cham/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zahlreiche Interessierte folgten der Einladung der Linken Mittleren Oberpfalz zur Informations- und Diskussionsveranstaltung „Klimawandel verstehen – Zukunft der Oberpfalz gestalten“ ins Kolpinghaus Cham. Nach der Begrüßung der Gäste und der Vorstellung des Referenten Dr. Theo Glauch durch Christian Oberthür sprach der Klimaforscher vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) über die Entwicklung des globalen Klimas. Rund 80 Prozent der heute verbrannten fossilen Energieträger seien erst seit 1960 genutzt worden – und genau seit dieser Zeit sei auch ein deutlicher Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur zu beobachten. Zwar habe es in der Erdgeschichte immer wieder wärmere Phasen gegeben, doch die Geschwindigkeit der aktuellen Erwärmung sei das zentrale Problem. „An diese rasanten Veränderungen können wir Menschen uns nicht einfach anpassen“, so Glauch. Drei Grad globale Erwärmung bedeuteten an Land sogar fünf bis sechs Grad mehr, da sich die Ozeane langsamer erwärmen. In Bayern liege die Temperatur bereits heute rund zwei Grad über dem Niveau von 1970.</p>
<p>Die Folgen seien auch in der Oberpfalz spürbar: Längere Hitzeperioden, mehr Trockenphasen, aber auch heftigere Starkregenereignisse. Warme Luft könne mehr Feuchtigkeit speichern, zudem blieben Wetterlagen länger stabil – mit entsprechend längeren Extremphasen. Städte müssten sich etwa durch mehr Grünflächen anpassen, da sich dicht bebaute Gebiete im Sommer besonders stark aufheizen. Zugleich betonte Glauch, wie wichtig das Erreichen der Klimaziele auf Bundes- und Landesebene sei. Gerade im Verkehrssektor seien seit 1990 kaum CO₂-Einsparungen erzielt worden. Er plädierte daher für einen konsequenten Ausbau von Bus und Bahn, einen schnelleren Umstieg auf erneuerbare Energien sowie eine stärkere Elektrifizierung von Verkehr und Industrie. Wo direkte Elektrifizierung nicht möglich sei, brauche es Wasserstoff, gewonnen durch Elektrolyse mit überschüssigem Strom, sowie leistungsfähige Speicher. Länder wie China zeigten, dass ein entschlossener Ausbau erneuerbarer Energien zu sinkenden Emissionen führen könne.</p>
<p>Im Anschluss ging Christian Oberthür, Landratskandidat für den Landkreis Cham, auf den geplanten Ausbau der Windkraft ein. Er stellte mögliche Standorte bei Rötz, Pemfling und Michelsneukirchen vor und ordnete diese in die aktuelle Energieerzeugung im Landkreis ein. Zwar würden bereits 57 Prozent des Stroms vor Ort erzeugt, 76 Prozent davon aus erneuerbaren Quellen, insbesondere Photovoltaik. Im Winter jedoch liege die Eigenversorgung teils bei nur rund 40 Prozent des Verbrauchs. Windkraft könne diese Lücke sinnvoll schließen und sei zudem deutlich effizienter im Flächenverbrauch als Photovoltaik oder Biomasse. In der lebhaften Diskussion im Anschluss wurden unter anderem der lange verzögerte Netzausbau, notwendige Speicherkapazitäten sowie die Frage erörtert, wie die Umstellung auf erneuerbare Energien sozial gerecht und mit breiter gesellschaftlicher Beteiligung gestaltet werden kann. Marian Janka, Stadtrats- und Kreistagskandidat meinte dazu abschließend: "Nur eine sozial gerechte Umstellung in der Klimapolitik kann den Beschäftigten und Familien Ängste im Rahmen von erforderlichen Umstellungen nehmen!"</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-30326</guid>
                <pubDate>Mon, 09 Feb 2026 08:59:33 +0100</pubDate>
                <title>Alle Neune für soziale Politik: Linke diskutiert und kegelt in Cham</title>
                <link>https://www.die-linke-mittlere-oberpfalz.de/nachrichten/detail/news/alle-neune-fuer-soziale-politik-linke-diskutiert-und-kegelt-in-cham-1/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Gut besucht war der politische Diskussionsabend der Linken Mittlere Oberpfalz am Samstagabend im Chamer Hotel Randsbergerhof. Unter dem Motto „Alle Neune für soziale Politik!“ verband die Partei bewusst politische Inhalte mit einem geselligen Kegelabend und schuf damit eine offene, entspannte Atmosphäre für Austausch über kommunale Herausforderungen im Landkreis Cham.</p>
<p>Nach einer kurzen Einführung zog Kreisrat Marius Brey eine ausführliche Bilanz seiner sechsjährigen Arbeit im Kreistag. Er schilderte die besonderen Rahmenbedingungen der bayerischen Kommunalpolitik, kritisierte die Praxis sogenannter Tarnlisten großer Parteien und machte deutlich, wie schwierig es für kleine Parteien sei, politischen Einfluss zu nehmen. Gleichzeitig betonte er, dass linke Politik auch ohne große Mehrheiten Wirkung entfalten könne – etwa durch Anträge, Redebeiträge und kontinuierlichen Druck.&nbsp;</p>
<p>Als zentrale Themen seiner Amtszeit nannte Brey vor allem die Auseinandersetzungen um die Sana-Kliniken im Landkreis, den Einsatz für die faire Bezahlung des Krankenhauspersonals angelehnt an den TVöD, den Erhalt wohnortnaher Gesundheitsversorgung sowie soziale Initiativen wie den Erhalt des Sozialtickets, Sozialtarife beim Hallenbad oder die Einrichtung eines Mietkautionsfonds. Sein Fazit: Kommunalpolitik erfordere ein dickes Fell, Durchhaltevermögen und Idealismus – reich werde man dabei nicht, aber man könne viel anstoßen.</p>
<p>Christian Oberthür, Landrats- und Kreistagskandidat der Linken, dankte zunächst Marius Brey für dessen engagierte Arbeit und machte deutlich, dass soziale Fragen im Alltag vieler Menschen immer drängender würden. Steigende Mieten, hohe Neben- und Energiekosten belasteten zunehmend Haushalte im Landkreis. Oberthür betonte, dass die Linke nicht nur Forderungen stelle, sondern bereits konkrete Hilfe anbiete – etwa durch Heiz- und Nebenkostenchecks. Es brauche aber mehr bezahlbaren Wohnraum, auch für Azubis und Studierende durch eine kommunale Wohnungsgesellschaft des Landkreises und die Stärkung von Genossenschaften. Wohnen dürfe keine Ware sein, sondern müsse für alle sicher und bezahlbar bleiben.</p>
<p>In einem weiteren Schwerpunkt sprach Oberthür über Gesundheit, Pflege und Mobilität. Er kritisierte, dass medizinische Versorgung und Pflege zu oft nach wirtschaftlichen Kriterien organisiert würden, und forderte, das Chamer Krankenhaus langfristig wieder vollständig in öffentliche Hand zu überführen sowie den Erhalt der Pflegeheime. Ein sozialer Landkreis sei auch auf einen verlässlichen öffentlichen Nahverkehr angewiesen. Oberthür forderte einen echten Landkreistakt, bessere Anschlüsse, Expressbusse nach Regensburg und Straubing sowie Verbindungen am Abend und am Wochenende, damit Mobilität nicht vom eigenen Auto abhänge.</p>
<p>Anschließend sprach Jessica Gruber über die Themen Gleichstellung, den Schutz von Frauen vor Gewalt und die Situation junger Menschen. Sie forderte gleiche Bezahlung, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie den Ausbau von Kinderbetreuung. Mit Blick auf den Landkreis Cham sprach sie sich für zusätzliche Schutzangebote für von Gewalt betroffene Frauen aus, für mehr Jugendräume und echte Beteiligung junger Menschen. Auch sie kritisierte die Defizite im öffentlichen Nahverkehr und forderte einen verlässlichen, bezahlbaren ÖPNV als Voraussetzung für Teilhabe.</p>
<p><strong>"Lohndumping rauskegeln!"</strong></p>
<p>Marian Janka richtete den Blick besonders auf das Thema Arbeit. Er stellte faire Löhne, gute Arbeitsbedingungen und Tariftreue in den Mittelpunkt seines Beitrags und machte deutlich, dass öffentliche Aufträge und kommunale Unternehmen eine besondere Verantwortung trügen. Gute Arbeit sei eine Grundvoraussetzung für soziale Sicherheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt, gerade im ländlichen Raum.</p>
<p>Im Anschluss an die politischen Beiträge wurde beim gemeinsamen Kegeln weiterdiskutiert, gelacht und Kontakte geknüpft. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, direkt mit den Kandidatinnen und Kandidaten ins Gespräch zu kommen. Zum Abschluss bedankten sich die Kreissprecherinnen des Kreisverbandes, Uschi Maxim und Tobias Mainka, im Namen aller Anwesenden herzlich bei Marius Brey für seine langjährige und engagierte Arbeit im Kreistag sowie für seinen Einsatz als Kreisvorsitzender des Kreisverbandes Mittlere Oberpfalz, den er gemeinsam mit Eva Kappl über viele Jahre geprägt hat. Der Abend zeigte, dass politische Diskussionen auch jenseits klassischer Podien stattfinden können – niedrigschwellig, engagiert und mitten im Alltag.</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Wed, 04 Feb 2026 12:02:52 +0100</pubDate>
                <title>Wohnungsnot im Landkreis Cham - Linke Kreisgruppe Cham fordert Unterstützung der Kommunen durch den Landkreis und konsequentes Vorgehen gegen Leerstand</title>
                <link>https://www.die-linke-mittlere-oberpfalz.de/nachrichten/detail/news/wohnungsnot-im-landkreis-cham-linke-kreisgruppe-cham-fordert-unterstuetzung-der-kommunen-durch-den-landkreis-und-konsequentes-vorgehen-gegen-leerstand/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich wurde der „Soziale Wohn-Monitor 2026“ des Pestel-Instituts gemeinsam mit dem Bündnis „Soziales Wohnen“ veröffentlicht. Darin wird bundesweit ein massiver Mangel an bezahlbarem Wohnraum, insbesondere an Sozialwohnungen, festgestellt. Auch für den Landkreis Cham weist die Studie ein deutliches Defizit aus. Gleichzeitig stehen hier tausende Wohnungen leer – ein Zustand, der angesichts der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt nicht länger hingenommen werden darf.</p>
<p>"Die Studie zeigt, dass wir hier im Landkreis eine zunehmende Wohnungsnot haben“, so Christian Oberthür, Landratskandidat der Linken. „Das merken wir auch ganz konkret in unseren Haustürgesprächen und bei unseren Infoständen, zuletzt auch am vergangenen Samstag am Chamer Marktplatz. Für viele Menschen wird es immer schwieriger, überhaupt eine passende und bezahlbare Wohnung zu finden.“</p>
<p>Dass der Wohnungsmarkt faktisch leergefegt ist, bestätigt sich auch jenseits von Studien: „Seit Mai 2025 habe ich regelmäßig die Chamer Zeitung und Chamland aktuell nach Wohnungsanzeigen durchgesehen – über einen Zeitraum von neun Monaten“, berichtet Marian Janka, Kreistags- und Stadtratskandidat. „Das Ergebnis ist erschreckend: In der Stadt Cham gab es in dieser Zeit nicht einmal zehn passende Mietangebote, im restlichen Landkreis kaum mehr.“ Auch beim Infostand der Linken am vergangenen Samstag auf dem Chamer Marktplatz waren Wohnungsnot, hohe Mieten und fehlende Angebote eines der dominierenden Gesprächsthemen.</p>
<p>Gleichzeitig stehen im Landkreis Cham rund 4.700 Wohnungen leer. „Diese Wohnungen zu nutzen, wäre der schnellste und effektivste Weg, die Wohnungsnot zu lindern“, betont Jessica Gruber, Kandidatin für den Kreistag und den Stadtrat Cham. „Gerade im ländlichen Raum stehen Wohnungen oft leer, weil die Vermietung als zu aufwändig oder risikoreich wahrgenommen wird. Hier muss der Landkreis die Kommunen aktiv unterstützen.“</p>
<p>Ein zentrales Instrument dafür sieht die Linke im konsequenten Umgang mit Zweckentfremdung von Wohnraum. Die Arbeitshilfe des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen stellt klar: Von Zweckentfremdung ist auch dann zu sprechen, wenn Wohnraum bewusst und dauerhaft leer steht, um ihn dem Mietwohnungsmarkt zu entziehen (Art. 1 Satz 2 Nr. 4 ZwEWG). Dies gilt ebenso für Wohnungen, die aufgrund von Mängeln nicht bewohnbar sind, wenn diese Mängel vom Eigentümer vorwerfbar herbeigeführt wurden und mit zumutbarem Aufwand beseitigt werden könnten.</p>
<p>Gruber erläutert: „Wenn ein Haus jahrelang leer steht, geht es irgendwann kaputt. Da ist es doch auch für die Eigentümerinnen und Eigentümer besser, wenn jemand darin lebt. Und hier könnte die lokale Politik konkret helfen: etwa indem Gemeinden die Verwaltung übernehmen, bei Instandhaltung unterstützen und Menschen mit Anspruch auf Sozialwohnungen die Wohnungen nutzen – gegen Übernahme von Verwaltungs-, Reparatur- und Nebenkosten.“</p>
<p>Die Linke Kreisgruppe Cham fordert daher vom Landkreis, die Kommunen bei der Aktivierung von Leerstand gezielt zu unterstützen, rechtliche Möglichkeiten gegen Zweckentfremdung auszuschöpfen und pragmatische Modelle zu fördern, die leerstehenden Wohnraum wieder dem Markt zuführen. „Wohnen ist ein Grundrecht“, so Oberthür abschließend. „Es darf nicht sein, dass Menschen verzweifelt eine Wohnung suchen, während gleichzeitig tausende Wohnungen leer stehen.“</p>
<p>Hier finden Sie die Studie. Maßgeblich sind hier vor allem die Grafiken S. 8-10:&nbsp;</p>
<p><a href="https://mieterbund.de/app/uploads/2026/01/Sozialer-Wohnmonitor-2026.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><u>https://mieterbund.de/app/uploads/2026/01/Sozialer-Wohnmonitor-2026.pdf</u></a></p>
<p>Im Zensus auf S. 19 finden Sie die Zahlen zu den Leerständen im Landkreis Cham: <a href="https://www.zensus2022.bayern.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><u>https://www.zensus2022.bayern.de/</u></a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-29718</guid>
                <pubDate>Wed, 14 Jan 2026 20:30:50 +0100</pubDate>
                <title>Aus Roding für den Landkreis: Die Linke setzt auf soziale Themen und Dialog vor Ort</title>
                <link>https://www.die-linke-mittlere-oberpfalz.de/nachrichten/detail/news/aus-roding-fuer-den-landkreis-die-linke-setzt-auf-soziale-themen-und-dialog-vor-ort-1/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Linke Kreisgruppe Cham hat sich Ende vergangener Woche im RODwuid in der Stadthalle Roding zu einer Sitzung getroffen, bei der die Planung des anstehenden Kommunalwahlkampfs im Mittelpunkt stand. Geleitet wurde die Sitzung von Marian Janka, aktivem Gewerkschafter sowie Kreistags- und Stadtratskandidat für Cham. Die Kreisgruppe konnte dabei auch wieder neue Gesichter begrüßen und zeigte sich erfreut über den wachsenden Zuspruch und das Interesse an linker Kommunalpolitik im Landkreis.</p>
<p>Ebenfalls vor Ort war Sonja-Rebecca Galli, Spitzenkandidatin der Linken für den Stadtrat Roding. Sie stellte die inhaltlichen Schwerpunkte für ihre Kandidatur und die kommunalpolitische Arbeit in der Stadt Roding vor. „Wir wollen eine Stadt, in der niemand ausgeschlossen wird. Dafür brauchen wir mehr Inklusion, bessere und verlässliche Angebote für Jugendliche sowie eine gute gesundheitliche und insbesondere psychische Versorgung“, erklärte Galli. Diese Themen seien für viele Menschen in Roding unmittelbar spürbar und müssten stärker in den Mittelpunkt der Stadtpolitik rücken.</p>
<p>Anschließend stellte Christian Oberthür, Landratskandidat der Linken, erste Überlegungen zur Wahlkampfarbeit im Landkreis vor. „Wir planen verschiedene Infostände, Aktionen und Gespräche vor Ort, unter anderem zu den Themen bezahlbares Wohnen, gute Arbeit sowie ein besseres Angebot von Bus und Bahn“, so Oberthür. "Wir wollen dabei gezielt den Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern suchen und auch konkrete Hilfe, zum Beispiel mit unserem Heizkosten-Check anbieten." Ergänzend seien auch Besuche von Einrichtungen und Initiativen im Landkreis sowie weitere Veranstaltungen vorgesehen, um konkrete Anliegen aufzunehmen und gemeinsam Lösungen zu diskutieren.</p>
<p>Darüber hinaus lädt Die Linke am Mittwoch, den 11. Februar 2026, um 18:00 Uhr zu einer öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung ins Kolpinghaus Cham ein. Unter dem Titel „Klimawandel verstehen – Zukunft der Oberpfalz gestalten“ spricht Dr. Theo Glauch, Klimaforscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Mitglied im Bundesvorstand der Partei Die Linke, über die Folgen des Klimawandels für die Region und über Wege zu einer sozial gerechten Energiewende. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit dem Referenten.</p>
<p>Auf dem Foto von links: Marian Janka, Michael Götz, Sara Hartl, Karola Holtmann, Sonja-Rebecca Galli, Susanne Brey, Anthony Haimerl, Jessica Gruber, Andreas Hartl, Christian Oberthür</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-29698</guid>
                <pubDate>Tue, 13 Jan 2026 12:35:30 +0100</pubDate>
                <title>Kostenloses Jugendticket wieder ausweiten: Linke Cham kritisiert fatale Entscheidung im Kreistag</title>
                <link>https://www.die-linke-mittlere-oberpfalz.de/nachrichten/detail/news/kostenloses-jugendticket-wieder-ausweiten-linke-cham-kritisiert-fatale-entscheidung-im-kreistag/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Linke Cham fordert die Rücknahme der Entscheidung des Kreistags zur Einschränkung des kostenlosen Jugendtickets im Landkreis Cham. Der Landratskandidat der Linken, Christian Oberthür, kritisiert insbesondere, dass der Schüler*innenausweis seit 1.1.2026 nicht mehr zu kostenlosen Fahrten nach 14:00 Uhr oder an den Wochenenden und in den Ferien berechtigt und Schülerinnen und Schüler dafür nun auch ein Ticket kaufen müssen. „Gerade junge Menschen sind auf einen funktionierenden und günstigen öffentlichen Nahverkehr angewiesen. Wer mobil sein will, um Freundinnen und Freunde zu treffen, zum Sport zu kommen oder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, braucht Bus und Bahn – auch am Nachmittag und in den Ferien“, erklärt Oberthür. Die Entscheidung treffe Jugendliche besonders hart und sei „eine fatale Fehlentscheidung, die soziale Teilhabe massiv einschränkt. Mobilität darf keine Frage des Geldbeutels sein.“&nbsp;</p>
<p>Zudem habe die Linke Cham Beschwerden aus der Bevölkerung erreicht. „Uns haben Rückmeldungen von Schülerinnen und Schülern und von Eltern erreicht, die die Abschaffung des Tickets massiv kritisieren“, so Oberthür weiter. „Das zeigt deutlich den Unmut über diese Kürzungen. Die Entscheidung im Kreistag ím November 2025 ist ein von uns schon damals kritisierter Irrweg und sollte zum Wohle der jungen Fahrgäste schnell korrigiert werden.“</p>
<p>Kritik kommt von der Linken zudem an der Beschränkungen der Rabatte für Seniorinnen und Senioren. Auch hier haben Die Linke Beschwerden von Betroffenen erreicht.</p>
<p>Marian Janka, auch im "Unruhestand" ehrenamtlich aktiv, Gewerkschafter und Kandidat für Stadtrat und Kreistag, sagt: "Gerade die Menschen, die besonders auf Bus und Bahn angewiesen sind – junge Menschen, Arbeitslose und ältere Menschen – werden durch diese Entscheidungen abgestraft. Das ist sozial ungerecht und verkehrspolitisch völlig falsch. Deren Teilhabe darf nicht behindert werden, sondern muss durch Stadt und Landkreis gefördert werden."&nbsp;</p>
<p>Kreisrat Marius Brey hatte im Kreistag gegen die Abschaffungen der Vergünstigungen gestimmt und auch dazu gesprochen. „Ein bezahlbarer ÖPNV ist ein zentraler Baustein sozialer Gerechtigkeit und des Klimaschutzes“, so Brey.</p>
<p>Die Linke Cham kündigt an, sich auch im nächsten Kreistag weiterhin konsequent für einen bezahlbaren und für alle zugänglichen öffentlichen Nahverkehr einzusetzen und fordert die sofortige Wiedereinführung des kostenlosen Jugendtickets ohne zeitliche Einschränkungen.</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-29587</guid>
                <pubDate>Thu, 25 Dec 2025 11:14:41 +0100</pubDate>
                <title>Ehemalige Bundestagsabgeordnete Eva Bulling-Schröter zu Gast bei der Chamer Linken</title>
                <link>https://www.die-linke-mittlere-oberpfalz.de/nachrichten/detail/news/ehemalige-bundestagsabgeordnete-eva-bulling-schroeter-zu-gast-bei-der-chamer-linken/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bei einem Treffen in der Klostermühle Altenmarkt kamen Kandidierende der Linken zur anstehenden Kommunalwahl im Landkreis Cham mit Eva Bulling-Schröter zusammen, der langjährigen ehemaligen Bundestagsabgeordneten und früheren Betriebsrätin. Bulling-Schröter berichtete aus ihrer Zeit im Bundestag und gab dabei auch persönliche Einblicke in den parlamentarischen Alltag. Sie war von 1994 bis 2002 sowie von 2005 bis 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages und von 2009 bis 2013 Vorsitzende des Umweltausschusses. Seit vielen Jahren verbringt sie zudem regelmäßig ihren Urlaub – gerne auch mit Hund – im Landkreis Cham.</p>
<p>Inhaltlich stand vor allem die Klima- und Umweltpolitik im Mittelpunkt. Bulling-Schröter, deren politische Schwerpunkte Klima, Energie und erneuerbare Energien waren, machte deutlich, dass viele frühere Warnungen der Wissenschaft inzwischen Realität geworden seien. Sie verwies auf die Gefahr einer Erderhitzung um bis zu drei Grad und kritisierte, dass bereits erreichte Fortschritte wieder zurückgenommen würden, etwa durch die Debatten um CCS, Fracking oder Atomkraft. Als engagierte Umweltschützerin sprach sie auch über Konflikte rund um den Ausbau der Windenergie und den Tierschutz. Internationale wissenschaftliche Erkenntnisse, etwa des Weltklimarates IPCC und des Umweltbundesamtes, sowie Berichte von Betroffenen auf Klimakonferenzen – unter anderem eingeladen von „Brot für die Welt“ und „Misereor“ – machten für sie deutlich, dass ganze Regionen von Überschwemmungen oder Trinkwassermangel bedroht sind. „Das ist unsere Verantwortung, hier entschlossen zu handeln“, betonte Bulling-Schröter.</p>
<p>Im weiteren Gespräch wurden auch kommunale und regionale Themen aufgegriffen. So wurde die Bedeutung der Regionalwerke Cham hervorgehoben, durch die Wertschöpfung und Gewinne in der Region bleiben – ein Ansatz, der zentralen Forderungen der Linken entspricht. Kritisch angesprochen wurde zudem, dass der CO₂-Ausstoß durch Militär, Aufrüstung und Kriege in offiziellen Klimabilanzen nicht erfasst wird. Bulling-Schröter erinnerte in diesem Zusammenhang auch an die Folgen des Jugoslawien-Krieges und den Einsatz von Uranmunition dort, unter dessen gesundheitlichen Auswirkungen viele Soldaten lange Zeit litten, ohne dass dies öffentlich anerkannt wurde.</p>
<p>Aus ihrer kommunalpolitischen Erfahrung als frühere Stadträtin in Ingolstadt berichtete Bulling-Schröter von Erfolgen im Personal- und Sozialausschuss, etwa bei der weitgehenden Abschaffung befristeter Arbeitsverträge im kommunalen Bereich. Dauerhafte Beschäftigung sei notwendig, um Fachkräfte zu halten. Als ehemalige Betriebsrätin unterstrich sie außerdem die Bedeutung von Tarifbindung und klaren sozialen Kriterien bei der Vergabe kommunaler Aufträge, etwa im Bauwesen, im Busbetrieb oder beim Glasfaserausbau. Tarifverträge und starke Betriebsräte seien gut für die Beschäftigten und für die Qualität öffentlicher Leistungen.</p>
<p>Marian Janka, Spitzenkandidat der Linken für den Stadtrat Cham und Kandidat für den Kreistag, zog ein positives Fazit: „Das Gespräch mit Eva Bulling-Schröter hat uns wichtige Impulse und konkrete Ideen gegeben. Faire Löhne, Tarifbindung und regionale Wertschöpfung stärken nicht nur die Beschäftigten, sondern nützen auch dem lokalen Handel und sorgen für mehr Steuereinnahmen in der Kommunalkasse.“</p>
<p>Auch Christian Oberthür, Landratskandidat der Linken für den Landkreis Cham, betonte den Wert des Austauschs: „Gerade für die Kommunalpolitik im Landkreis Cham ist es wichtig, Klima- und Sozialfragen zusammenzudenken. Die Erfahrungen von Eva Bulling-Schröter zeigen, dass konsequente Umweltpolitik, gute Arbeit und starke Kommunen kein Widerspruch sind, sondern die Grundlage für eine lebenswerte Zukunft in unserer Region.“</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-29586</guid>
                <pubDate>Wed, 24 Dec 2025 10:11:05 +0100</pubDate>
                <title>Die Linke stellt erstmals Stadtratsliste in Teublitz auf </title>
                <link>https://www.die-linke-mittlere-oberpfalz.de/nachrichten/detail/news/die-linke-stellt-erstmals-stadtratsliste-in-teublitz-auf/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag, den 20.12.2025, fand in der Pizzeria Bella Italia in Verau die Aufstellungsversammlung zur Stadtratswahl der Partei Die Linke statt. Erstmals tritt die Partei damit in Teublitz mit einer eigenen Liste zur Stadtratswahl an.&nbsp;<br><br>Zum Spitzenkandidaten wurde Simon Woppmann gewählt. In seiner Bewerbungsrede betonte der Informatiker:&nbsp;<br>„Teublitz steht vor großen sozialen und ökologischen Herausforderungen. Wir wollen eine Politik machen, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert, statt an kurzfristigen Profitinteressen.“&nbsp;<br><br>Zu den zentralen politischen Schwerpunkten der Liste zählen eine ressourcenschonende Gemeinwohlökonomie sowie der Schutz wertvoller Flächen, von Wasser und Natur. Die Stadt Teublitz und ihr Umland sollen zukunftsfähig aufgestellt werden – unter anderem durch die Stärkung von Naherholung und sanftem Tourismus.&nbsp;<br><br>Ein weiterer Fokus liegt auf sozialer Gerechtigkeit. Die Linke setzt sich besonders für Menschen ein, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Themen wie Inklusion, Barrierefreiheit und soziale Förderung sollen in der kommunalen Politik stärker verankert werden.&nbsp;<br><br>In den kommenden zwei Monaten möchten die Kandidatinnen und Kandidaten verstärkt mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Ziel ist es, deren Anliegen aufzunehmen und diese nicht nur im Wahlkampf, sondern auch über den Wahltermin hinaus engagiert im Stadtrat zu vertreten.&nbsp;<br><br>Auf der Liste sind vertreten:&nbsp;<br>1. Simon Woppmann&nbsp;<br>2. Tamara Woppmann&nbsp;<br>3. Isabella Weingärtner&nbsp;<br>4. Patrick Erl&nbsp;<br>5. Sonja Woppmann&nbsp;<br>6. Angela Wittich&nbsp;<br>7. Sissy Vohburger&nbsp;<br>8. Caner Seidl</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Sun, 21 Dec 2025 16:41:24 +0100</pubDate>
                <title>Ein Jahr Heizkosten-Check: Jede vierte Abrechnung fehlerhaft – Die Linke hilft Mieterinnen und Mietern, sich zu wehren</title>
                <link>https://www.die-linke-mittlere-oberpfalz.de/nachrichten/detail/news/ein-jahr-heizkosten-check-jede-vierte-abrechnung-fehlerhaft-die-linke-hilft-mieterinnen-und-mietern-sich-zu-wehren/</link>
                
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                <content:encoded><![CDATA[<p>Während Mieten und Heizkosten immer weiter steigen, wissen viele Menschen nicht mehr, wie sie die nächste Abrechnung bezahlen sollen. Gleichzeitig kassieren Immobilienkonzerne und Vermieter mit fehlerhaften Heizkostenabrechnungen zusätzlich ab. Seit einem Jahr unterstützt Die Linke Mieterinnen und Mieter mit dem Heizkosten-Check dabei, falsche Abrechnungen zu erkennen und zu viel gezahltes Geld vom Vermieter zurückzufordern.<br><br>Christian Oberthür, Landratskandidat der Linken für den Landkreis Cham, erklärt: „Viele Menschen zahlen seit Jahren zu viel, ohne es zu wissen. Der Heizkosten-Check hilft, dieses Geld zurückzuholen – und zeigt, dass man sich gemeinsam gegen Miet-Abzocke wehren kann.“<br><br>Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Seit dem Start des Heizkosten-Checks vor einem Jahr hat Die Linke über 16.000 Heizkostenabrechnungen geprüft. Rund jede vierte Abrechnung war fehlerhaft. Insgesamt wurden Rückzahlungsansprüche in Höhe von etwa 6,8 Millionen Euro für Mieterinnen und Mieter aufgedeckt. Häufig betreffen fehlerhafte Abrechnungen nicht nur einzelne Wohnungen, sondern ganze Häuser.<br><br>Deshalb informiert Die Linke im Landkreis Cham auch im direkten Gespräch, etwa bei Haustürgesprächen und Mieter*innenversammlungen, über den Heizkosten-Check. Ziel ist es, Betroffene zusammenzubringen und ein gemeinsames Vorgehen gegen falsche Abrechnungen zu ermöglichen. „Viele Vermieter rechnen Heizkosten falsch ab und kassieren auf Kosten der Mieter. Damit muss Schluss sein“, so Oberthür.<br><br>Auch im Landkreis Cham wurde der Heizkosten-Check bereits genutzt. „In den vergangenen Monaten gab es zwei Fälle, einmal in Roding und einmal in Wald, bei denen eine Rückerstattung möglich gewesen wäre“, berichtet Oberthür. „Da der Check nicht gemeinsam mit uns genutzt wurde, können wir leider nicht sagen, ob die Mieterinnen und Mieter ihre Ansprüche tatsächlich geltend gemacht haben. Aber es zeigt klar, dass sich die Nutzung auch hier lohnt.“<br><br>Deshalb möchte Die Linke den Hezkosten-Check im Landkreis noch bekannter machen und ruft alle Mieterinnen und Mieter dazu auf, ihre Heizkostenabrechnung unter heizkostencheck.app prüfen zu lassen. Der Heizkosten-Check ist kostenlos und zeigt: Gegen falsche Abrechnungen kann man sich wehren – gemeinsam und erfolgreich.</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Fri, 19 Dec 2025 16:38:00 +0100</pubDate>
                <title>Die Linke stellt Stadtratsliste für Neunburg vorm Wald auf - Kilian Pietsch und Jennifer Heinig führen das Team an </title>
                <link>https://www.die-linke-mittlere-oberpfalz.de/nachrichten/detail/news/die-linke-stellt-stadtratsliste-fuer-neunburg-vorm-wald-auf-kilian-pietsch-und-jennifer-heinig-fuehren-das-team-an/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Linke hat ihre Stadtratsliste für die Kommunalwahl am 8. März 2026 in Neunburg vorm Wald aufgestellt. In einer konstruktiven Aufstellungsversammlung wurden sechs engagierte Kandidatinnen und Kandidaten gewählt, die für soziale Gerechtigkeit und eine Politik im Interesse der Bürgerinnen und Bürger antreten wollen.&nbsp;<br>Kilian Pietsch wurde auf Listenplatz 1 gewählt und wird das Spitzenduo gemeinsam mit Jennifer Heinig auf Listenplatz 2 bilden. Die Liste zeigt eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen Mitgliedern und frischen Perspektiven.&nbsp;<br>„Ich freue mich sehr, dass wir mit einer so vielfältigen Kandidaten-Liste für Neunburg vorm Wald antreten“ sagt Jennifer Heinig „Die Mischung macht uns zu einem starken Team für die Stadtratswahl!“&nbsp;<br><br>Die Kandidatinnen und Kandidaten möchten sich in den kommenden Wochen intensiv mit den Bürgerinnen und Bürgern austauschen, um ein Wahlprogramm zu entwickeln, das die konkreten Bedürfnisse der Menschen in Neunburg vorm Wald aufgreift. Im Fokus stehen dabei Themen wie eine lebendige Stadtentwicklung, soziale Infrastruktur und bezahlbarer Wohnraum.&nbsp;<br><br>Kilian Pietsch fasst die Pläne für die Stadtrats-Kandidatur zusammen:„Wir müssen verhindern, dass Neunburg zu einer Geisterstadt verkommt. Dazu braucht es Begegnungsräume für und eine erhöhte Mitbestimmung durch Jugendliche und junge Erwachsene, sowie eine verstärkte Förderung der lokalen Subkultur. Investitionen müssen so gelenkt werden, dass die Stadt Neunburg, und insbesondere auch die Altstadt, wieder zu neuem Glanz erblüht.“&nbsp;<br><br>Die Stadtratsliste der Linken für Neunburg vorm Wald:&nbsp;<br>1. Kilian Pietsch&nbsp;<br>2. Jennifer Heinig&nbsp;<br>3. Victoria Gruber&nbsp;<br>4. Christian Offermanns&nbsp;<br>5. Christina Pietsch-Leitner&nbsp;<br>6. Maximilian Gruber</p>]]></content:encoded>
                
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