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Christian Oberthür (Mitglied im Kreisvorstand) und Wolfgang Berndt (Sprecher der Ortsgruppe Amberg und Kreisschatzmeister)

Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und Erhalt der Krankenhäuser - das waren wichtige Themen bei der Wahlwerkstatt der Amberger LINKEN

Amberg. (bt) Welche Politik wünscht sich die Bevölkerung in der Stadt Amberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach von den Kommunalpolitkern in den Stadt- und Gemeinderäten und im Kreistag? Dies stand im Mittelpunkt einer „Wahlwerkstatt“, zu der der Kreisverband der Partei DIE LINKE. Mittlere Oberpfalz und der Ortsgruppe Amberg-Sulzbach in den Schloderer Bräu in Vorbereitung der Kommunalwahlen 2020 eingeladen hatte.

DIE LINKE werde sich in den Kommunalparlamenten dafür einsetzen, dass das Leben in den ländlichen Regionen, zu denen der Landkreis Amberg-Sulzbach und die Stadt Amberg zählen, lebenswerter und sozialer werde, bekundeten bei der Vorstellung der kommunalpolitischen Eckpunkte der Ortssprecher Wolfgang Berndt und das Kreisvorstandsmitglied Christian Oberthür.

Berndt erklärte in der Vorstellung der Eckpunkte: „DIE LINKE möchte bei der Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen unterstützen und die Ansiedlung von Betrieben fördern, die den Beschäftigten auch tarifliche Löhne und Gehälter zahlen. DIE LINKE will außerdem den öffentlichen Nahverkehr ausbauen und mehr Freizeitmöglichkeiten für Kinder- und Jugendliche und ältere Menschen schaffen sowie die Barrierefreiheit in allen öffentlichen Einrichtungen weiter ausbauen.“

„Um mehr Menschen von der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs zu überzeugen, sollte als erster Schritt Schülern, Studenten und finanziell Schwächeren ein kostenloser Nahverkehr ermöglicht werden. Nicht zuletzt sollte die Bürgerbeteiligung in politischen und gesellschaftlichen Angelegenheiten erweitert werden. Bürgerhaushalte und die Einrichtung von Senioren- und Jugendbeiräten, soweit sie noch nicht eingerichtet sind, dienen als Beispiele dafür“, erläuterte Christian Oberthür.

Ein Herzensanliegen der LINKEN sei die Sicherstellung und eventuelle Erweiterung der ärztlichen Versorgung. So müssen die Krankenhäuser in Amberg, Sulzbach-Rosenberg und in Auerbach auf jeden Fall in öffentliche Hand und erhalten bleiben, betonte Wolfgang Berndt. „Wenn es nicht bei Lippenbekenntnissen und Sonntagsreden bleiben und der Auftrag der bayerischen Verfassung nach Chancengleichheit in allen bayerischen Regionen zu schaffen, verwirklicht werden soll, darf es keine Verschlechterung der Gesundheitsversorgung und Schließung von kleineren Krankenhäusern geben“, so Berndt.

Informationen
Wer weitere Informationen zur Politik der LINKEN und zu den Kommunalwahlen möchte, kann sich auf den Internet-Seiten dein-amberg.de und dein-amberg-sulzbach.de informieren und auch Vorschläge einbringen.