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DIE LINKE. Cham unterstützt Gedenkveranstaltung am Antikriegstag

Der Antikriegstag am 80. Jahrestag des Beginns des zweiten  Weltkrieges steht unter keinem guten Stern. Eine ehemalige deutsche Verteidigungsministerin als Präsidentin der Europäischen Kommission und eine Nachfolgerin in Deutschland, die weiter Aufrüsten wird und das deutsche Militär durch öffentliche Gelöbnisse für Kriegspropaganda nutzen möchte. Der Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme (INF) ist nach der Kündigung durch die USA im August endgültig ausgelaufen. Ein neues atomares Wettrüsten droht.
Christian Oberthür, Sprecher der LINKEN. Cham erklärt: „Der Trend zur Militarisierung muss gestoppt werden. Wir brauchen eine ausgleichs- und friedensorientierte Außenpolitik. Das bedeutet, dass Deutschland sich im Iran-Konflikt vermittelnd, nicht militärisch, engagiert und sich nicht weiter an der konfrontativen Politik gegenüber Russland beteiligt. DIE LINKE fordert den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag, ein Verbot von Rüstungsexporten und eine konsequente Orientierung auf zivile Konfliktlösung.“
DIE LINKE. Cham unterstützt deshalb die Gedenkveranstaltung der Friedensinitiative Cham zum Antikriegstag am 1. September um 18:00 Uhr, Spitalplatz 22, beim "Platz der Menschlichkeit" im Spitalgarten und ruft zur Teilnahme auf.