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Susanne Ferschl, MdB, Marius J. Brey, Kreisvorsitzender und oberpfälzer Spitzenkandidat, Eva Kappl, Kreisvorsitzende und Direktkandidatin für Schwandorf

Gute Arbeit, faire Löhne, sichere Renten – aber wie? Diskussionsabend der LINKEN mit Susanne Ferschl, MdB und Eva Kappl

Im gut gefüllten Nebenraum der Taverne Olympia berichtete gestern Susanne Ferschl, bayerische Bundestagsabgeordnete der LINKEN, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für gute Arbeit, dass viele Menschen in Deutschland nur geringe Renten oder Löhne beziehen, es mittlerweile 1 Million Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter gibt und immer mehr nur befristete Jobs finden. Deshalb will DIE LINKE den Mindestlohn auf mindestens 12 Euro erhöhen, sachgrundlose Befristungen abschaffen und Leiharbeiter*innen ab dem ersten Tag das gleiche Gehalt zahlen plus 10 % Flexibilitätszuschlag wie in Frankreich. Gute Löhne sind der beste Schutz vor Altersarmut.

Eva Kappl, Landtagsdirektkandidatin der LINKEN für Schwandorf und Platz 3 der oberpfälzer Liste, fügte an, dass auch der ländliche Raum gestärkt werden muss. Es braucht mehr Geld zum Erhalt und Ausbau der ländlichen Infrastruktur und der ärztlichen Versorgung. Auch die Pflege will DIE LINKE stärken und hat deshalb jetzt ein Volksbegehren für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Pflegekräfte gestartet.

Außerdem will DIE LINKE die gesetzliche Rente wieder stärken, eine Mindestrente von 1050 € einführen und das Rentenniveau bei 53 % sichern und langfristig wieder anheben. Dies ist dringend notwendig, denn wie Marius J. Brey, Moderator der Veranstaltung, oberpfälzer Spitzenkandidat und Chamer Direktkandidat für den Landtag berichtete, bekommt eine Frau in seinem Landkreis Cham beim jetzigen Renteneintritt im Schnitt gerade einmal 462€ Rente. Damit ist der Landkreis auch Schlusslicht in ganz Bayern.

Den Abend zusammenfassend lässt sich sagen: Geld ist genug da, es muss nur anders verteilt werden. DIE LINKE will mehr Geld für Arbeitnehmer*innen, Rentner*innen, Kinder und Student*innen. Es braucht mehr für die Mehrheit.