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Klausur des Landesvorstands: Linke hat plant Antritt zur Kommunalwahl

Der Landesvorstand der bayerischen Linken traf sich am vergangenen Wochenende in Neumarkt zu seiner Auftaktklausur. Im neuen Vorstand, der Ende vergangenen Jahres vom Landesparteitag in Eching gewählt wurde, ist die Oberpfalz mit drei von vierzehn Vorständen vertreten. Neben der Regenstauferin Uschi Maxim gehören jetzt auch die beiden Vorsitzenden des Kreisverbandes Mittlere Oberpfalz, Eva Kappl aus Wackersdorf und Marius J. Brey aus Chamerau, dem Landesvorstand an. Kappl und Brey wurden dabei als Vertreter des Jugendverbandes linksjugend [‘solid] Bayern in den Vorstand gewählt. Bei der Klausur wurde Eva Kappl zur Gleichstellungsbeauftragten des Landesverbandes ernannt sowie für den Themenbereich Antifaschismus beauftragt. Marius J. Brey wird in den kommenden zwei Jahren für die Bereiche Digitalisierung/Netzpolitik, Rente und Religionspolitik zuständig sein.

Neben der Aufgabenverteilung stand die Vorbereitung der Europawahl und der Kommunalwahl 2020 im Fokus. Die Linke kann dabei erstmals flächendeckend in ganz Bayern antreten, ohne Unterstützerunterschriften sammeln zu müssen.

“Auch im Landkreis Schwandorf stehen uns aufgrund des guten Ergebnisses bei der Bundestagswahl nun alle Tore in die Kommunalparlamente offen", betont Kappl. "Wir werden die Chance ergreifen und in möglichst vielen Kommunen mit offenen Listen antreten. Schon jetzt laden wir deshalb die Menschen im Landkreis ein, an uns heranzutreten und mit uns ins Gespräch zu kommen. Denn wir bieten ihnen die Möglichkeit, ihre Stadt und ihre Gemeinde selbst sozialer zu gestalten.“