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LINKE fordert entschlosseneres Vorgehen gegen rechte Schmierereien im Amberg

Uschi Maxim, Kreissprecherin der LINKEN. Mittlere Oberpfalz, erklärt zur Übermalungsaktion der beiden oberschwäbischen Tourist*Innen in Amberg: Ich danke den beiden Tourist*Innen für ihr entschlossenes Handeln, die seit Monaten in der Amber Altstadt präsenten Hakenkreuze einfach selbst zu übermalen. Natürlich ist der richtige Weg, die Polizei zu verständigen, als selbst zum Pinsel zu greifen. Aber trotz dass die Schmierereien in diesem Fall ja schon seit vielen Wochen polizeibekannt waren, waren sie immer noch zu sehen.

Wir erkennen an, dass die Stadt hier an sich nicht zuständig ist und die Polizei versucht hat, den Eigentümer des Hauses zu kontaktieren. Wenn dieser aber nicht reagiert, muss es doch dann trotzdem eine bessere Lösung geben, als diese verfassungsfeindlichen und verbotenen Symbole einfach über mehrere Monate mitten im Amberger Stadtbild zu dulden.“

„Für die Zukunft möchten wir Polizei und Stadt zu einem schnelleren Eingreifen auffordern. Gerade in Zeiten zunehmender rechter Gewalt darf man über so etwas nicht leichtfertig hinwegsehen. Rechte Schmierereien sollten in einem weltoffenen und vielfältigen Amberg nicht geduldet werden“, ergänzt Dominik Hopperdietzel, Amberger Mitglied im Kreisvorstand der LINKEN.