Die Linke Mittlere Oberpfalz wählt neue Vorstandsmitglieder – Mitgliederzahl überschreitet erstmals 200
Am Montagabend, den 17. November 2025, trafen sich die Mitglieder des Kreisverbands Mittlere Oberpfalz der Partei Die Linke zu ihrer turnusmäßigen Kreismitgliederversammlung in der Taverne Olympia in Schwandorf. Neben der Beratung politischer Schwerpunkte standen vor allem Nachwahlen für den Kreisvorstand im Mittelpunkt.
Da Eduard Karpenko aufgrund neuer Verpflichtungen beim SDS in Erlangen und Laura Lewkowicz aus gesundheitlichen Gründen ihre Vorstandsämter niederlegen mussten, wurden zwei Positionen im Kreisvorstand neu besetzt. Die Mitglieder wählten Manuela Sperber aus Freudenberg und Francesco Giacalone aus Amberg in das Gremium nach. „Mit der wachsenden Mitgliederzahl steigt auch der organisatorische Bedarf im Vorstand“, erklärte Co-Kreissprecher Tobias Mainka. „Wir freuen uns, dass Manuela und Francesco ihre Erfahrung und frische Impulse in die Vorstandsarbeit einbringen werden.“
Ein weiterer Schwerpunkt war die bundesweite Kampagne der Linken für bezahlbare Mieten, mehr Wohnraum und die langfristige Einführung eines bundesweiten Mietendeckels geht. Deren Umsetzung ist im Kreisverband derzeit in vollem Gange. Bereits am 13. November fanden im Kreisverband allein drei Mieter*innen-Versammlungen statt – bundesweit waren es rund 80 Veranstaltungen.
Auch die anstehenden Kommunalwahlen prägten die Diskussionen. Der Kreisverband plant, in den drei Kreistagen sowie mindestens in sechs Stadt- bzw. Markträten mit eigenen Listen anzutreten. Für einen besonders erfreulichen Moment sorgte der Eintritt zweier neuer Mitglieder während der Versammlung. Damit hat der Kreisverband zum ersten Mal die Marke von 200 Mitgliedern überschritten.
„Das ist ein starkes Signal für die Region und zeigt, dass unsere politischen Inhalte ankommen“, so Uschi Maxim, Co-Kreissprecherin.
Christian Oberthür, Schatzmeister und Landratskandidat für Cham, betonte bei der Vorstellung der Haushalte 2025 und 2026: "Der Mitgliederzuwachs schafft uns dank Beiträgen und Spenden auch ein stabiles finanzielles Polster, damit wir sowohl unser neues Büro in Schwandorf weiter finanzieren als auch den Kommunalwahlkampf stemmen können. Die Linke nimmt keine Spenden von Unternehmen an, freut sich deshalb aber um so mehr über Spenden von Einzelpersonen, die die Partei in ihrem Einsatz für mehr soziale Gerechtigkeit unterstützen wollen.“

