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von links: Noah Jutz, Chiya-Elisabeth Culengua, Diana Schulz, Manfred Preischl, Jana Culengua

Historisch: Die Linke stellt erstmals eine Liste für den Nittenauer Stadtrat auf

Manfred Preischl und Diana Schulz treten als Spitzenduo an

Am Donnerstag, den 16. Oktober, trafen sich die Nittenauer Mitglieder der Partei Die Linke sowie interessierte Bewerber*innen in der Hotel-Gaststätte Pirzer, um eine aussichtsreiche Liste für den Einzug in den Nittenauer Stadtrat bei der Kommunalwahl 2026 aufzustellen. Kreisverbandsvorsitzende Uschi Maxim leitete die Versammlung, in der die Listenpositionen festgelegt wurden.

Kreisrat Manfred Preischl, der auf Listenplatz 1 gewählt wurde, betonte in seiner Bewerbungsrede die zunehmende soziale Ungerechtigkeit in Deutschland. Er möchte sich in Nittenau dafür einsetzen, die angespannte Wohnungssituation zu verbessern, indem z. B. Leerstände konsequent von der Stadt genutzt und bei Gelegenheit Immobilien in kommunales Eigentum überführt werden.

„Luxuswohnungen sind ausreichend vorhanden. Doch an bezahlbarem Wohnraum für finanziell schlechter gestellte Menschen mangelt es nach wie vor – das ist eine katastrophale Entwicklung“

Auf Listenplatz 2 wurde Diana Schulz gewählt. Ihr liegt besonders die Entwicklung der Angerinsel am Herzen. Schulz möchte sich dafür einsetzen, dass die Angerinsel nicht bebaut oder versiegelt wird, sondern als Oase der Erholung und Begegnung im Ortskern erhalten bleibt und weiterentwickelt wird. Eine Nutzung für kulturelle Veranstaltungen sollte von der Stadt Nittenau engagiert vorangetrieben werden. Der ÖPNV ist besonders in Nittenau massiv unterentwickelt.

„Die dünne Taktung der Busverbindungen macht es für die Menschen in Nittenau sehr schwer, die kein Auto besitzen. Da muss sich dringend etwas ändern“.

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